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Orca-Nachwuchs löst Endrunden-Ticket

Potsdamer U12 qualifiziert sich für die Endrunde um den Ostdeutschen Wasserballpokal

Für die jüngste Altersklasse bei den Potsdamer Nachwuchswasserballern galt es am Sonntag, das Ticket zur Endrundenteilnahme um den Ostdeutschen Wasserballpokal zu lösen. Mit zwei Siegen gegen den SVV Plauen und den SV Zwickau hielten sich die Potsdamer Mini-Orcas schadlos und zeigten eine tolle Wettkampfleistung.

Da die Vorrundenstaffel 2 aus lediglich drei Teilnehmern bestand, reichte ein Wettkampftag aus, um die Endrundenteilnehmer auszuspielen. Im Modus „Jeder gegen Jeden“ trafen die Schützlinge von Trainer Gregor Karstedt zunächst auf den SVV Plauen. Gegen die Vogtländer war es die erste Begegnung für den OSC Potsdam in dieser Saison. Jedoch ließ das Startviertel keinen Zweifel über die Favoritenrolle der Potsdamer zu, welche vier Wochen zuvor den Vizemeistertitel in dieser Altersklasse errangen. Mit gleich vier Treffern zeigte sich Mannschaftskapitänin Minea Schwarzer in Torlaune. Durch weitere Treffer von Rufus Große und Linus Eggert ging der erste Spielabschnitt mit 7:0 Treffern an die Havelstädter. Im folgenden Verlauf spielte Potsdam souverän weiter und siegte am Ende mit 26:3 (7:0,6:1,5:2,8:0) Toren, wobei sich acht der zehn aktiven Mini-Orcas in die Torschützenliste eintragen konnten.

Im zweiten Spiel hieß der Gegner SV Zwickau 04. Gegen die Südwestsachsen gelang den Potsdamer Mädchen und Jungen beim Endrundenturnier Anfang März in Leipzig lediglich ein Unentschieden. Dieses Ergebnis zu verbessern, war das vom Trainer ausgegebene Ziel. Denn für die Endrunde im Pokalwettbewerb waren beide Teams bereits qualifiziert, da Zwickau zuvor ebenfalls gegen den SVV Plauen gewann. Entsprechend beherzt begannen die Orcas die Partie und gingen durch Bruno Götz nach einer Spielminute in Führung. Doch Zwickaus körperlich betonte Spielweise machte es den Potsdamern schwer, in der Offensive weiter zu punkten. Zunächst glich Zwickau aus, bevor OSC-Center Linus Eggert erneut die Führung erzielte. Je ein weitere Treffer für beide Teams sorgten für den 3:2 Zwischenstand zur ersten Pause. Auch im zweiten Spielviertel funktionierte die Potsdamer Defensive um Chefverteidiger Luka Hilgers sehr gut. Die schussstärkeren Zwickauer wurden immer wieder in ihren Angriffsbemühungen effektiv gestört, was im Gegenzug durch Eggert und einem Doppelpack von Schwarzer zur zwischenzeitlichen 6:3 Führung genutzt werden konnte. Nach dem Seitenwechsel zur Halbzeit erwischten die Karstedt-Schützlinge eine kurze Schwächephase, welche die Zwickauer nutzten um auf 8:6 Toren aufzuschließen. Im Schlussviertel erhöhte Potsdam – nun wieder deutlich besser agierend – die Tordifferenz durch Treffer von Götz und Große auf den Endstand von 10:7.

„Nach dem 12:12 von vor vier Wochen jetzt dieselbe Mannschaft mit 10:7 zu besiegen, ist eine tolle Leistung unseres Teams. Man sieht, dass in der Zwischenzeit gut trainiert wurde“, zeigte sich Trainer Karstedt mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden.

Für OSC Potsdam spielten:

Kasimir Popp, Paul Nico Kettlitz, Bruno Götz (6), Paul Oberpichler (1), Rufus Große (10), Luka Hilgers (2), Linus Eggert (5), Minea Schwarzer (10), Max Burkhardt (1), Vincent Drescher (1)

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