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Laatzen meldet sich zurück

Die Wasserballer der Spvg Laatzen haben aufgrund der politischen Bestimmungen eine lange Spielpause hinter sich. Vor elf Monaten war das Team von Trainermanager Carsten Stegen zuletzt in Pflichtspielen am Ball. Am kommenden Samstag um 17 Uhr geht diese wohl längste Pause der Vereinsgeschichte endlich zu Ende. In der ersten Runde des DSV-Pokalwettbewerbs haben die „Schwarz-Gelben“ den 1. SC Zehlendorf-Steglitz zu Gast.

Dank eines ausgeklügelten Hygienekonzepts, das die Verantwortlichen viel Arbeit im Vorfeld kostete, können die Gastgeber im Aqua Laatzium sogar rund 50 Zuschauer empfangen. Die Plätze sind bereits nach Anmeldung vergeben, so dass kurzfristig Interessierte leider keine Gelegenheit mehr haben, auf der kleinen Tribüne des Sportbeckens Platz zu finden.

Dennoch ist die Freude bei der Spvg groß, dass es wieder los geht. „Wir werden noch ein paar Ausfälle haben, vornehmlich bei Urlaubern“, blickt Carsten Stegen voraus. „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe. Gerade nach der langen Wettkampfpause wird wohl derjenige gewinnen, der weniger Fehler macht“, vermutet Stegen. Immerhin kann er sich über einen Neuzugang vom Nachbarn Waspo 98 Hannover II freuen. Caspar Weßler, der bereits über viel Zweitligaerfahrung verfügt, schließt sich dem Laatzener Team an. „Er bringt viel Energie mit“, freut sich Stegen über seine Verstärkung. Ansonsten steht ihm im Wesentlichen für die kommende Saison der bewährte Kader der letzten Jahre zur Verfügung.

Die Gäste aus der Wasserballhochburg Berlin kommen mit einer kurzen Vereinsgeschichte nach Laatzen. Erst vor drei Jahren gründete sich der Klub und nimmt seitdem am Spielbetrieb teil. Über die Berlin-Liga ging es gleich in die 2. Liga Ost, und es gibt sogar Ambitionen den Sprung in die Bundesliga zu schaffen. Der Verein sieht sich als „Auffangbecken“ für ehemalige Junioren der führenden Nachbarn Spandau 04 und SG Neukölln und rekrutiert sich zudem aus zahlreichen ehemaligen Akteuren der SG Schöneberg. Neben Spaß am Spiel soll aber auch der sportliche Erfolg nicht zu kurz kommen. So bleibt abzuwarten auf welchem Leistungsstand die Berliner sich in Laatzen präsentieren werden.

Trainermanager Carsten Stegen wünscht sich ein Weiterkommen, um dem Team in weiteren Runden Spielpraxis zu ermöglichen. Wann und wie es in der 2. Liga weitergeht, ist nämlich noch nicht geklärt. So werden ein paar zarte Erinnerungen wach an den Lauf im DSV-Pokal der Spielzeit 2018/19, als man sensationell ins Viertelfinale einzog und erst dort am Nachbarn White Sharks Hannover scheiterte. Gegen eine Wiederholung hätte man im Aqua Laatzium nichts einzuwenden. FG

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