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Lehrter SV erreicht Pokalendrunde

Einen Pokalcoup haben im Bezirk Hannover die Wasserballer des Lehrter SV hingelegt: Durch einen 7:6 (2:2, 3:1, 1:1, 1:2)-Heimsieg gegen Rekordgewinner Union Hannover hat die Mannschaft aus der Region Hannover erstmals die Endrunde im Bezirkspokal erreicht, die am 1. September in Hannover stattfinden wird.

Die in den Meisterschaftsspielen der laufenden Saison bisher wenig glücklich agierende LSV-Sieben hatte bereits beide Punktspiele gegen das Team aus Hannover jeweils mit drei Toren verloren, erwischte im Pokalduell allerdings einen starken Tag. So führte die Mannschaft von Trainer Joachim Haake bei besten äußeren Bedingungen für die Sportart über weite Strecken der Partie und erhöhte nach einer überraschenden 5:3-Führung beim Seitenwechsel im dritten Abschnitt dann sogar auf 6:3.

Das mit zahlreichen ehemaligen Erst- und Zweitligaakteuren besetzte Team der Gäste gab jedoch nicht auf und erzielte im Schlussabschnitt dann sogar noch den 6:6-Ausgleich. Die Partie drohte mit einem Fünfmeterwerfen zu enden, doch die Lehrter schlugen in der Schlussphase spektakulär zu: 20 Sekunden vor dem Ende griff Haake nach einem Wechsel des Ballbesitzes zur einer letzter Auszeit, und Sören Giere sorgte mit zwölf verbliebenen Sekunden auf der Spieluhr nach einem brillanten Pass für den umjubelten Siegtreffer.

Neben Giere trafen Vladislav Stengel (4/2) und Simon Roßmann, der einen langgezogenen Konter über das halbe Spielfeld hingelegt hatte, für den Altkreisvertreter, der seit dem Bezirkspokalsieg von 1990 in diesem Wettbewerb nicht weiter für Furore hatte sorgen können. Die diesjährige Endrunde kommt am 1. September mit vier Teams im Volksbad Limmer auf der Vereinsanlage des neuen deutschen Meisters Waspo 98 Hannover zur Austragung, wobei sich neben den Lehrtern auch Pokalverteidiger Waspo 98 Hannover IV und der TuS Syke bereits qualifiziert haben.

Mit zwei Punkten konnte in der 2. Bezirksliga die zweite Mannschaft des Lehrter SV in die Rückrunde starten: Die LSV-Reserve siegte gleich mit 17:1 (2:0, 3:1, 6:0, 6:0) gegen das Schlusslicht TuS Wagenfeld. Das Hinspiel im Landkreis Diepholz hatte nur einen knappen 11:7-Erfolg des Altkreisvertreters gebracht, allerdings mussten die Gäste beim Rückkampf am Hohnhorstweg mit Moritz Buckentin diesmal auf ihren besten Werfer verzichten. Auf Leherter Seite kam dagegen Kim Kalinski nach einem langjähriger Wasserballpause zu seinen beiden ersten Treffern für die Lehrter Farben. Die weiteren Tore teilten sich Cassandra Röbber (4), Jens Behrens, Simon Roßmann (3), Marcel Schrenk (2), Kai Raddatz von Salzen und Sebastian Noack.

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