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Endstation Achtelfinale

Neukölln zu stark für Weiden

(prg) Am vergangenen Samstag gastierte mit der SG Neukölln Berlin ein A-Gruppenvertreter im Achtelfinale des Deutschen Wasserballpokals in der Weidener Thermenwelt. Die Hauptstädter erfüllten ihre Favoritenrolle tadellos und schlugen die Mannen vom Schwimmverein Weiden mit 17:8 Toren, am Ende sicherlich deutlicher, als es den Hausherren lieb war. Damit ist für den SV Weiden der Pokalwettbewerb beendet und die gesamte Konzentration kann ab sofort dem Unternehmen „Klassenerhalt“ in der Wasserball Bundesliga gewidmet werden. Die nächste Pflichtaufgabe wartet bereits am kommenden Samstag in Hamburg. Beim Tabellenschlusslicht Poseidon aus der Hansastadt werden zwei Punkte fest ins Visier genommen.

Die Richtung bereits im Auftaktviertel deutlich
Die Gäste aus der Hauptstadt machten es schon zum Beginn des Spiels an klar, dass sie die Favoritenrolle in Weiden gerecht werden wollen. Durch Marek Janecek gingen die Max-Reger-Städter tatsächlich bereits im ersten Angriff der Partie in Führung, doch die Antwort der Berliner ließ nicht lange auf sich warten. Die Weidener erlaubten sich einige Fehler im Spielaufbau, die alle skrupellos mit schnellen Gegenangriffen und Toren in 20-Sekundentakt bestraften wurden. So erging es den beindruckten Aigner-Schützlingen bis zum 1:6 Zwischenstand, ehe das Tor Stepan Rezek in der zweiten Überzahl der Weidener für zwischenzeitiges Durchatmen sorgte. Gegen Ende des torreichen Auftaktviertels stabilisierten die Aigner-Schützlinge ihr Abwehrspiel und wandten damit eine richtige Klatsche an diesem Abend ab. Mit 4:7 sah es nicht mehr so dramatisch für die SV-ler zur ersten Viertelpause aus.

Neukölln effektiver
Die Mannschaft um Kapitän Thomas Kick bemühte sich in allen Belangen, das Spiel noch spannend zu gestalten, was ihnen phasenweise auch gelang, es war aber am Ende einfach zu wenig, um die Berliner groß zu beeindrucken oder gar aus der Fassung zu bringen. Mit einer besseren Quote in der Chancenverwertung wäre es an diesem Abend vielleicht noch möglich gewesen, den Zuschauern einen Fight zu präsentieren, dafür hat der Weidener Keeper Matthias Kreiner alle Hände voll zu tun, um das Endergebnis doch noch im passablen Rahmen zu halten. Kreiner regte und streckte sich in seinem Kasten und rettete in vielen Aktionen seine Mannschaft vor einer noch deutlicheren Niederlage. Trainer Aigner lobte neben ihn noch den Abwehrchef und Kapitän Thomas Kick und bewertete seine Leistung kurz als souverän. „Wir haben kein schlechtes Spiel gespielt, Neukölln war einfach deutlich besser und effektiver. Unsere Fehler wurden direkt bestraft, was am Ende für jeden einzelnen eine gewisse Standortbestimmung verdeutlichte. Insgesamt haben wir ganz gut dagegengehalten und mit mehr Glück und Effizienz im Abschluss könnten wir es am Ende enger gestalten“ so das Fazit des Coaches.

„Anfangs überraschten uns die Gäste mit einer sehr präsenten, offensiven Verteidigung, einer für uns ungewohnten Art. Dem geschuldet kassierten wir sechs Tore in Folge während der ersten Minuten des Spiels. Später, als wir uns besser darauf einstellen konnten, ging es schon besser. Wir kreierten einige schöne Spielzüge, hatten aber oft wenig Glück im Abschluss“ erklärte Kapitän Kick seine Sicht der Dinge nach dem Spiel.

SV Weiden – SG Neukölln Berlin 8:17 (4:7, 1:3, 2:3, 1:4)
Persönl. Fehler: Weiden 14 + 2 Strafwürfe + 1 Spieldauerstrafe , Berlin 12 + 1 Strafwurf + 1 Spieldauerstrafe
Schiedsrichter: Ralf Müller und Peter Schneider

SV Weiden spielte mit
Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann (2 Tore), Dennis Underberg, Louis Brunner (1), Thomas Kick, Dennis Reichert, Cedrik Zupfer (1), Robert Reichert, Marek Janecek (2), Dimitrii Leichter (1), Sean Ryder, Stepan Rezek (1)

Deutscher Wasserballpokal 2023, Achtelfinale, Ergebnisse

SVV Plauen
– SV Cannstatt
9:12 n.5m
SGW Rhenania/BW Poseidon Köln
– SV Bayer Uerdingen 08
8:10
SSV Esslingen
– SV Ludwigsburg 08
6:14
Wfr. Spandau 04
– White Sharks Hannover
21:6
Duisburger SV 1898
– Wassersportfreunde von 1898 Hannover
2:23
SV Weiden 1921
– SG Neukölln Berlin
8:17
SC Wasserfr. Fulda 1923
– ASC Duisburg
2:18
SV Blau-Weiß Bochum
– OSC Potsdam
9:13

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