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MBS-Wasserball-Weihnachtsturnier voller Erfolg

Treffen von über 200 Kids und Trainerlegenden im blu

Das Potsdamer MBS-Wasserball-Weihnachtsturnier war erneut ein voller Erfolg. Jeweils acht Teams in den Altersklassen U14 und U12 kämpften auf zwei Spielfeldern in insgesamt 36 Matches in der 24. Auflage des Traditionsturniers um die von der Mittelbrandenburgischen Sparkasse gestifteten Pokale. Mit dem Sieg des Gastgebers Potsdam Orcas in der U12 blieb eine der Trophäen an der Havel. In der U14 sicherte sich die SG Schöneberg den Gesamtsieg.
„Die Platzierungen spielen gar nicht so die große Rolle“, sagte André Laube, sportlicher Leiter der Orcas und Organisator des Turniers. „Vielmehr ist es ein Treffen vieler Wasserball-Freunde und über 200 Wasserball-Kids. Die Stimmung war sensationell.“ Besonders berührend sei der Besuch zweier Trainerlegenden gewesen. Der 90-jährige Potsdamer Harry Volbert und Gerhard „Titi“ Tiedtke (86) aus Berlin ließen es sich nicht nehmen, den neuen Wasserball-Generationen zuzuschauen.
In der U14 war bereits die Gruppenphase spannend. Zum Auftakt siegte das mit Spielern des ASC Brandenburg verstärkte Potsdamer Team überraschend gegen die SG Neukölln I, die seine Leistungsträger allerdings gleichmäßig auf beide teilnehmenden Teams verteilt hatte. Da Potsdam dann aber 4:5 gegen die SG Schöneberg II verlor und Neukölln I seinerseits die Zweitvertretung Schönebergs 9:4 besiegte, entschied die Tordifferenz über die Halbfinalteilnahme. Als Gruppenzweiter ging es für die Orca-Juniors gegen den ersten der parallelen Staffel Schöneberg I. Die Mannschaft von Coach Maurice Lehmann kämpfte verbissen, unterlag aber dem späteren Turniersieger Schöneberg I mit 1:4. Die Berliner besiegten im Endspiel den SC DHfK Leipzig 4:3. Dritter wurde Neukölln I nach einem 7:3 gegen Potsdam im kleinen Finale. Auf den fünften Rang kam Neukölln II vor Schöneberg II, dem Wolfenbütteler SV und Laatzen ein.
Die Orca-Kids der U12 dominierten mit Siegen gegen Schöneberg (9:6), SC Chemnitz (9:2) und Waspo Warnow Rostock (8:6) bereits die Gruppenphase. In den K.O.-Spielen waren die Mädchen und Jungen von Trainer Gregor Karstedt aber dann gar nicht mehr zu stoppen. Zunächst siegte Potsdam gegen den SVV Plauen 10:4 im Halbfinale. Im Endspiel unterlag Leipzig den Karstedt-Schützlingen dann 2:8. Schöneberg holte sich den Bronzepokal mit einem 6:2 gegen Schöneberg. Fünfter wurde Rostock vor Neukölln, Chemnitz und den SC Wedding.
„Es war einfach toll, das Turnier nach zwei coronabedingten Ausfällen wieder zu spielen“, so Laube. „Wir freuen uns schon jetzt auf die Jubiläumsausgabe im nächsten Jahr. Nun geht´s aber in die verdiente Weihnachtspause.“

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