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Ernüchterung für die SSVE-Frauen in Heidelberg

Ein enttäuschendes Wochenende erlebten die SSVE-Frauen beim Turnier um die Plätze 5 bis 8 in der Wasserball- Bundesliga in Heidelberg. An die guten Leistungen in der Vorrunde konnte das junge Team nicht anknüpfen und so endet die erste Bundesliga-Saison für Esslingen nach zwanzig Jahren mit drei Niederlagen leider auf dem letzten Tabellenplatz. „Die anderen Teams waren einfach besser vorbereitet. Wir hatten in den letzten Wochen einige Ausfälle von Stammspielerinnen im Training, die sich auf ihre Abschlussarbeiten in der Schule oder Ausbildung konzentrieren mussten. Da steht dann Wasserball verständlicherweise erst an zweiter Stelle,“ gibt die Trainerin Iris Schneider eine Begründung für den Turnierverlauf.
Dabei war die Ausgangsposition für alle drei Spiele vielversprechend. Gegen jedes Team des Turniers konnten die Esslingerinnen in der Vorrunde je einmal punkten, immer mit sehr knappem Ergebnis. Doch schon das erste Spiel gegen den SC Chemnitz am Samstagabend war ernüchternd. Das erste Viertel war noch ausgeglichen, im weiteren Spielverlauf setzten sich die Chemnitzerinnen immer weiter ab und das Spiel endete 16:9 (2:2, 4:2, 5:2, 5:3) für Chemnitz.
Das erste Sonntagsspiel gegen Waspo Hannover war von Beginn an schwierig für die Esslingerinnen. Das junge Team kam nicht richtig ins Spiel und lag nach dem ersten Viertel schon vier Tore zurück. Und auch im weiteren Spielverlauf hatten die Esslingerinnen keine Chance mehr, den Anschluss zu erreichen. Das Team aus Hannover zeigte sich über die komplette Spieldauer überlegen, schneller und treffsicherer. Das Spiel endete mit einem deutlichen 19:11-Sieg (5:1, 7:4, 4:2, 3:4) für Hannover.
Im letzten Spiel des Turniers ging es dann gegen das Team aus Heidelberg ins Wasser. Auch in diesem Spiel hatten die Esslingerinnen von Beginn an Probleme das Spiel zu kontrollieren. Trotzdem war die Stimmung bis zur Halbzeit bei einem Spielstand von 5:2 noch gut. Im dritten Spielviertel wurde das Spiel körperlich extrem hart und eine Verletzung der Kapitänin Elena Ludwig schwächte das Esslinger Team zusätzlich. Das Viertel ging mit 7:0 Toren an Heidelberg und war damit spielentscheidend. Da reichte es auch nicht, dass Esslingen das letzte Viertel mit 5:2 für sich entscheiden konnte. Heidelberg gewann14:7 (4:1, 1:1, 7:0, 2:5). Alles in allem war das Wochenende sehr enttäuschend für das noch junge SSVE-Team. „Niederlagen machen uns stark und gehören zum Sport dazu. Es war unsere erste Bundesliga-Saison und wir spielten mit dem jüngsten Team der Liga. Zwar stehen wir jetzt auf dem letzten Platz, und sind entsprechend enttäuscht, wir haben aber vor allem in der Vorrunde gezeigt, welches Potenzial im Team steckt und dass in der nächsten Saison mit uns zu rechnen ist.“ zieht Iris Schneider ihr Résumé zur zurückliegenden Saison.
Für Esslingen spielten:
Katharina Moormann (T), Maria Eleni Kotroni (T), Karla Spurk, Maxima Kleisch, Elena Ludwig, Ioanna Petiki, Mia Boscolo, Mira Tzenov, Zoe Reutter, Ida Wellensiek, Julia Freter, Lina Roth

Kontakt für Rückfragen:
Sibylle Schmied

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