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Waspo-Frauen schlagen sich achtbar

Es war ein inspirierender Auftritt für die junge Wasserballmannschaft von Waspo 98 Hannover bei der DSV-Pokalendrunde in Uerdingen. Trotz zweier klarer Niederlagen und einem vierten Platz konnte das Team von Trainer Erik Bukowski wertvolle Erfahrungen sammeln, die dem jungen Kader künftig zugute kommen werden.

Im Halbfinale waren die Hannoveranerinnen um Managerin Denise Lambracht gegen den späteren Sieger Spandau 04 auf verlorenem Posten. Gegen die mit zahlreichen aus- und inländischen Klassespielerinnen besetzten Berlinerinnen gab es eine deutliche 6:23-Niederlage. Erst nach einem Rückstand von 0:8 erzielte Vera Ramocsai den ersten Treffer für die Mannschaft aus Niedersachsen. In der Folge gelang es die Flut an Gegentoren in der zweiten Hälfte etwas einzudämmen. Auch offensiv konnte sich Waspo 98 besser ins Szene setzen und kam durch Spielführerin Nikola Busauerova (2), Lena Priesnitz, Rohey Jobe und Jamie Verebelyi zu eigenen Treffern.

Tags darauf ging es im Nordderby gegen den ETV Hamburg ins Wasser. Hier konnten die Hannoveranerinnen das Ergebnis zwar knapper gestalten, hatten jedoch keine echte Siegchance. Immerhin konnte Linkshänderin Lea Meyer die 1:0-Führung für ihr Team erzielen. Danach setzten sich die Hamburgerinnen jedoch schnell ab und warfen einen ungefährdeten 17:9-Erfolg heraus. Für Waspo trafen noch Nikola Busauerova (4), Jamie Verebelyi und Alina Meyer.

Ende Mai findet für die junge Mannschaft noch das Turnier um die Plätze fünf bis acht in der Bundesliga in Heidelberg statt. Zudem steht für zahlreiche Spielerinnen noch die deutsche U20-Meisterschaft an, für die Waspo 98 seine Teilnahme angemeldet hat. FG

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