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Potsdams U12 Dritter im Ost-Pokal

Mini-Orcas für Deutschen Pokal qualifiziert

Etwas mehr hatten sich die Mini-Orcas aus Potsdam auf der Endrunde um den Ostdeutschen U12-Wasserballpokal im Vereinsbad der SG Neukölln schon versprochen. Schließlich gingen die Havelstädter um Trainer Gregor Karstedt als Vizemeister der Landesgruppe Ost ins Turnier. Nach je zwei Siegen und Niederlagen verpasste Potsdam im Pokal den Silberrang, kam aber souverän auf dem dritten Platz ein, der ebenfalls zur Qualifikation zum Deutschen Pokal reichte.

In der Vorrundenstaffel galt es zunächst am Samstagnachmittag den Einzug in das Halbfinale zu schaffen. Gegen die Wasserballer:innen aus Dresden gelang Potsdam ein ungefährdeter 18:3-Sieg. Nach einer schwerfälligen Anfangsphase, in der die Potsdamer Wasserballknirpse sich an die Bedingungen im Freibadbecken Anfang Mai gewöhnen mussten, kam der OSC immer besser ins Spiel. Dabei avancierte Mannschaftskapitänin Minea Schwarzer zur besten Werferin der Partie und netzte gleich 8 Mal ein. Ebenfalls im zweiten Spiel der Vorrundenphase gegen die SC DHfK Leipzig verschliefen die Karstedt-Schützlinge den Start. Alle Großchancen wurden in der ersten Halbzeit ungenutzt vergeben. Im Gegenzug überwand Leipzig viermal Potsdams Defensive, wodurch der OSC beim Stand von 0:4 Toren unter denkbar schlechten Voraussetzungen in die zweite Spielhälfte ging. Zwar steigerten sich die Spieler:innen deutlich, und sogar der Ausgleich zum 6:6 gelang gute eineinhalb Minuten vor Spielende, doch diese Kraftanstrengung ging nicht spurlos am Potsdamer Nachwuchs vorbei. Eine Unkonzentriertheit reichte am Ende aus, welche die Sachsen zu ihrem Siegtreffer ummünzen konnten. Mit 6:7 Toren verlor der OSC, konnte sich aber dennoch für das Halbfinale des Turniers qualifizieren.

Am Sonntag traten dann die Teams an, um in der Endrundenphase die Platzierungen auszuspielen. Durch den zweiten Platz der Vorrunde tags zuvor, waren die hochfavorisierten Neuköllner nun Kontrahent der Potsdamer im Halbfinale. Hier kämpften die Nachwuchsspieler:innen der Potsdam Orcas couragiert und beherzt, wodurch ein phasenweise sehr sehenswertes Spiel entstand. Lediglich mit 4:13 ging diese Partie verloren, was im Vergleich zum Meisterschaftswettbewerb (im Finale gegen Neukölln 6:28) eine immense Steigerung darstellt. Im letzten Spiel für den OSC ging es um Platz 3 gegen den SV Zwickau 04. Gegen die Südwestsachsen konnte der OSC zuletzt im Turnier Anfang April souverän gewinnen. So stellte sich auch im Kampf um den Bronzeplatz zunächst das Spiel klar dar. Bis zum Seitenwechsel konnte eine 5:1-Tore Führung erspielt werden. Nach der Halbzeitpause drohte dieser deutliche Vorsprung zu schwinden. Mit drei Treffern in Folge gelangte der SV Zwickau bis auf ein Tor heran, ehe Potsdams Center Linus Eggert auf 4:6 erhöhte. Das Letzte Viertel spielten Potsdams Mini-Orcas dann wieder sicherer und verwalteten die zwei Tore Führung bis zum Abpfiff recht sicher.

Für die Potsdam Mini-Orcas spielten:

Alexander Korobkov (TW), Kasimir Popp, Bruno Götz , Paul Oberpichler (6), Leonhard Schmolling, Rufus Große (4), Luka Hilgers (3), Linus Eggert (8), Minea Schwarzer (13), Max Burkhardt, Vincent Drescher (1),

1. Spieltag
SG Neukölln Berlin : SG Schöneberg Berlin 20:2 (5:1, 7:0, 1:0, 7:1)
OSC Potsdam : SWV TuR Dresden 18:3 (2:0, 4:2, 5:1, 7:0)
SG Schöneberg Berlin : SV Zwickau von 1904 5:7 (2:2, 0:0, 1:4, 2:1)
SWV TuR Dresden : SC DHfK Leipzig 7:13 (3:4, 2:1, 0:8, 2:0)
SG Neukölln Berlin : SV Zwickau von 1904 37:2 (13:0, 9:0, 6:2, 9:0)
OSC Potsdam : SC DHfK Leipzig 6:7 (0:2, 0:2, 2:2, 4:1)

2. Spieltag
HF 1 SC DHfK Leipzig : SV Zwickau von 1904 7:2 (4:0, 0:1, 1:1, 2:0)
HF 2 SG Neukölln Berlin : OSC Potsdam 13:4 (1:1, 4:0, 4:2, 4:1)
Platz.5 SG Schöneberg Berlin : SWV TuR Dresden 4:0 (1:0, 0:0, 1:0, 2:0)
Platz.3 SV Zwickau von 1904 : OSC Potsdam 5:7 (0:2, 1:3, 3:1, 1:1)
Platz.1 SC DHfK Leipzig : SG Neukölln Berlin 3:21 (0:5, 0:7, 1:6, 2:3)

Platzierung
1: SG Neukölln Berlin
2: SC DHfK Leipzig
3: OSC Potsdam
4: SV Zwickau von 1904
5: SG Schöneberg Berlin
6: SWV TuR Dresden

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