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Zweites Spiel, zweiter Sieg

Im zweiten Bundesligaspiel der neuen Saison lässt der SVL nichts anbrennen. Das Heimspiel im Inselbad in Stuttgart gegen die SG Neukölln geht klar mit 14:8 (5:2, 3:1, 3:3, 3:2) an Ludwigsburg. Zweites Spiel, zweiter Sieg, vier Punkte. Und dann schießt der Neuzugang Tobias Bauer auch noch in seinem ersten Bundesligaspiel sein erstes Bundesligator. Viel mehr geht nicht für den SVL.

Der SVL-Teammanager Adrijan Jakovcev ist nach dem zweiten Bundesligaspiel der Saison richtig gut gelaunt und ganz zufrieden. Ludwigsburg hat eben gegen die SG Neukölln einen nie gefährdeten 14:8-Sieg eingefahren. Jakovcev lobt in sbesondere die Abwehr seines Teams, die im Vergleich zum ersten Spiel gegen die White Sharks Hannover eine deutlich bessere Leistung gezeigt hat.

„Eine gute Abwehr ist im Wasserball meistens Grundlage für einen Sieg“, sagt er. Die Mannschaft habe immer wieder gute Akzente gesetzt. Heimspiele, sagt der Teammanager augenzwinkernd, „muss man gewinnen“ – wohl wissend, dass das nächste Spiel wieder ein Heimspiel ist, und was für eins: Gegner in zwei Wochen ist der Rekordmeister aus Spandau.

Der SVL legt im Spiel gegen die SG Neukölln allerdings einen etwas „stotterigen Start“ hin, das sind die Worte des Kommentators des Livestreams auf dem SVL-Youtube-Kanal, Jan Wörsinger. Neukölln geht zunächst mit einem Tor in Führung. Ludwigsburg tut sich während der ersten Minuten schwer. Doch bald erzielen Domagoj Mijatovic das 1:1, Nino Blazevic das 2:1 und dann wieder Mijatovic das 3:1.

Neukölln wird über die gesamte Partie hinweg nicht mehr richtig in Schwung kommen, der SVL seine Führung nicht mehr abgeben. Nach dem ersten Viertel heißt es 5:2. Bereits im zweiten Viertel scheinen die Kräfte der SG-Wasserballer etwas nachzulassen. Zur Halbzeit steht es 8:3 für den Ludwigsburg.

Aber alle wissen: jetzt nicht übermütig werden. Im Spiel gegen Hannover vor einer Woche stand es zur Halbzeit 7:2 – und viele dachten: das Match ist gelaufen. War es aber nicht, Hannover kam noch mal nah ran. Diesmal hingegen läuft das Spiel weiter im Sinne der Ludwigsburger, sie lassen nichts anbrennen. Im dritten Viertel steht es bald 10:4 und schließlich 11:6.

Die letzte Viertelpause wird arg lang, denn es gibt Probleme mit dem Internet in der Halle – und deshalb kann das online-Protokoll nicht geführt werden. Als Blazevic zu Beginn des letzten Viertels das 12:6 erzielt ist den meisten Zuschauern in der Halle und daheim an den Bildschirmen wohl klar: der SVL wird auch dieses Spiel gewinnen.

Wegen vieler Nicklichkeiten werden immer wieder Neuköllner Spieler von den Schiedsrichtern ausgeschlossen. Der SVL lässt sich von den Fouls aber kaum beeinflussen. Kurz vor dem Schlusspfiff erzielt der Neuzugang Tobias Bauer dann sein besagtes erstes Bundesligator, das zum 14:8 Endstand. Ein nahezu perfekter Abend für den SV Ludwigsburg.

Der SVL-Nationalspieler Timo van der Bosch sagt allerdings: „Wir haben viele Chancen liegen gelassen“, aber die Punkte geholt „und das zählt“. Seine Mannschaft habe nur teilweise gut gespielt. Van der Bosch spricht vom „gleichen Phänomen wie gegen die White Sharks: Wenn wir vier, fünf Tore vorne liegen, spielen wir nicht mehr weiter.“ Nur deshalb sei die SG im Spiel geblieben.

„Wir müssen lernen durchzuziehen, abgeklärter zu spielen, wir hätten mit acht, neun Toren Unterschied gewinnen müssen und Minimum 20 Tore schießen müssen.“ Denn gegen richtig gute Mannhafter werde der SVL nicht so viele Chance bekommen. Besonders gefreut habe er sich für Domagoj, dieser habe – auch mit seinen vier Toren – gezeigt, dass er ein richtig guter Wasserballer ist.

Der SVL-Kapitän Ivan Pisk sagt, „heute hat alles geklappt was wir geplant haben. Wir sind ruhig geblieben, egal was im Wasser passiert ist“. Nun gelte es unbeirrt weiter zu trainieren, „wir lassen uns nicht stoppen, denn unser Ziel in der Bundesliga ist die Top-Vier“.

Für den SVL spielten gegen Neukölln: Josip Katusa, Mikael Metodiev (1 Tor), Timo van der Bosch (1), Tobias Bauer (1), Marko Martinic (5), Aleksa Manic, Domagoj Mijatovic (4), Kristijan Lipar, Mattia Ruggeri, Mateja Bosic, Nino Blazevic (2), Eric Fernandez Rivas, Ivan Pisk