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POKAL-HATTRICK FÜR SPANDAUER FRAUEN?

Zwei Wochen nach den Männern wird – ebenfalls in Berlin – auch der noch ausstehende deutsche Pokalsieger 2021 bei den Frauen ermittelt. Das zuletzt noch einmal personell verstärkte Team der Wasserfreunde Spandau 04 hofft dabei nach den Erfolgen von 2019 und 2020 auf den dritten Titelgewinn in Serie, wobei es in der Schöneberger Schwimmsporthalle sogar eine Neuauflage des Vorjahresfinales geben könnte: Spandau trifft in den bereits am Freitag anstehenden Halbfinalduellen auf den ETV Hamburg, während sich der damals zweitplatzierte SV Bayer Uerdingen 08 mit Waspo 98 Hannover misst.

Der Wettbewerb hätte ursprünglich wieder gemeinsam mit der Männerentscheidung zur Austragung kommen sollen, jedoch hatte der Deutsche Schwimm-Verband kurzfristig eine Einladung für die am gleichen Wochenende stattfindenden U20-Weltmeisterschaften in Netanya (Israel) erhalten. Die Sandwichposition für die jetzt wieder zunehmenden internationalen Termine werden die Wochenendspiele trotz der Verschiebung nicht loswerden. Bereits in der nachfolgenden Woche steigen für Deutschlands Juniorinnen ein Trainingslager in Budapest (Ungarn) sowie das Turnier um den EU Nations Cup in Brünn (Tschechische Republik).

Hatte es vor den Ferien in der deutschen Meisterschaft eine spannende Finalserie über die volle Distanz von drei Spielen gegeben, haben sich für die 2021-Entscheidung im nationalen Pokalwettbewerb und die nachfolgende Spielzeit 2021/2022 die personellen Vorzeichen jedoch zugunsten der Berlinerinnen verschoben: So konnte Titelverteidiger Spandau in der Sommerpause mit dem Geschwisterpaar Gesa und Ira Deike, das auch in der deutschen Nationalmannschaft zu den Stammkräften zählt, zwei zentrale Akteure im Spiel der Uerdinger Mannschaft für einen Wechsel an die Havel gewinnen.

Kurioserweise ist die Endrunde für beide Teams der erste offizielle Saisonauftritt, da für den auf die Zeit nach den Sommerferien terminlich verschobenen Pokalwettbewerb nur fünf Meldungen eingegangen waren. So erhielten die beiden Vorjahresfinalisten sogar ein Freilos für die Endrunde, während sich der ETV Hamburg, Waspo 98 Hannover und der SV Nikar Heidelberg in Hannover um die weiteren Endrundenplätze duellierten. Die dort erfolgreichen Nord-Teams hoffen nun auf eine Medaille: Waspo 98 gewann bereits vergangenes Jahr in Berlin die Bronzemedaille, während Hamburg 2019 im Spiel um Platz denkbar knapp gegen Heidelberg unterlegen gewesen war.

Wie schon zwei Wochen zuvor bei den Männern ist auch bei der Frauenentscheidung zumindest eine begrenzte Zahl an Zuschauern zugelassen. Tageskarten kosten 10 Euro (ermäßigt 5 Euro), es gilt die 2G-Regel. Der Ausrichter stellt für die Veranstaltung außerdem unter www.waterpolo.stream für alle Spiele einen Livestream zur Verfügung. Achtung: Die Medaillenspiele am Sonnabend kommen mit den nunmehrigen Anschwimmzeiten von 14 bzw. 16 Uhr drei Stunden später zur Austragung, als ersten Meldungen zur Veranstaltung zu entnehmen war.

DSV-Pokal Frauen 2021

Endrunde in Berlin

Freitag, den 29. Oktober 2021
17:30 SV Bayer Uerdingen 08 – Waspo 98 Hannover – Halbfinale
19:30 Wasserfreunde Spandau 04 – ETV Hamburg – Halbfinale

Sonnabend, den 30. Oktober 2021
14:00 Spiel um Platz 3 (neue Anfangszeit!)
16:00 Finale (neue Anfangszeit!)

Spielstätte: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin

Livestream: www.waterpolo.stream

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