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Meister Hannover besiegt Spandaus Männer im Pokalfinale

Der deutsche Wasserball-Meister Waspo Hannover hat auch den DSV-Pokalwettbewerb der Saison 2020/21 gewonnen. Im Finale in Berlin-Schöneberg setzten sich die Niedersachsen am Sonntag gegen Titelverteidiger Wasserfreunde Spandau 04 mit 18:14 (4:3, 3:3, 7:6, 4:2) durch und feierten damit das zweite Double ihrer Vereinsgeschichte nach 2018.

Und auch den Supercup hatte Waspo-Trainer Karsten Seehafer in diesem Jahr ja bereits in die Vitrine seines Vereins stellen können. „Wir sind besser besetzt, haben mehr Tiefe im Kader, sind kräftiger, wissen um unsere Schwächen und sind im Augenblick auch besser trainiert. In Summe ist es damit auch nicht verwunderlich, dass wir am Ende gewinnen, heute verdient“, sagte Seehafer. „Es zeichnet sich ab, Spandau wird wohl wieder unser Herausforderer, auch wenn in Duisburg sich etwas zu bewegen scheint.“

Der Rekordsieger aus Spandau leistete trotz des im Sommer eingeleiteten Umbruchs mit vier neuen Spielern jedenfalls lange Widerstand, bis zum 11:11-Ausgleich kurz vor Ende des dritten Viertels schien ein Sieg durchaus möglich. Als dann aber wichtige Stützen wie Maurice Jüngling und Denis Strelezkij kurz vor und nach der letzten Pause durch das jeweils dritte Foul vom Spiel ausgeschlossen wurden, zog Waspo entscheidend davon. Mit je drei Treffern waren Philip Kubisch, Petar Muslim und Aleksandar Radovic die erfolgreichsten Schützen beim Sieger, für Spandau traf Dimitri Kholod sogar fünfmal.

Platz drei des Pokal-Turniers sicherte sich der ASC Duisburg durch ein 12:9 gegen Ludwigsburg. Im Halbfinale am Tag zuvor hatte sich Hannover mit 11:8 gegen Duisburg und Spandau mit 21:5 gegen Ludwigsburg durchgesetzt.

Herausgeber:
Deutscher Schwimm-Verband e.V.

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