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Ludwigsburg spielt am Sonntag um Platz drei

Für die SVL-Wasserballer gibt es am Samstagnachmittag in Halbfinale des DSV-Final-Four-Turniers in Berlin gegen Spandau nichts zu holen. Nach dem Spiel heißt es 21:5 für die Heimmannschaft. Ludwigsburg trifft nun am Sonntag auf den ASC Duisburg.

Schon wenige Minuten nach dem Anpfiff der Partie steht es 4:0 für Spandau. Der Titelverteidiger ist eine Nummer zu groß für die SVL-Wasserballer, die sich im Viertelfinale souverän mit 15:2 gegen Würzburg durchgesetzt hatten. Der Ludwigsburger Nationalspieler Timo van der Bosch gelingt dann zwar das 4:1, doch auch im weit eren Verlauf des Halbfinales bleibt Spandau ungefährdet. Nach dem ersten Viertel steht es 6:1, nach dem zweiten 13:1, nach dem dritten 16:2 und mit dem Schlusspfiff 21:5.

Die beiden SVL-Keeper Ivan Pisk und Josip Katusa zeigen ein paar tolle Paraden, doch die Übermacht der Berliner Vollprofis ist erdrückend. Zunächst wird aus fast jedem Angriff der Spandauer ein Tor. Die Berliner sind oft schneller, cleverer und abgezockter. Im dritten Viertel kommt der SVL dann etwas besser ins Spiel. Tobias Bauer erzielt das 14:2, Domagoj Mijatovic das 17:3 und das 18:4, Mateja Bosic quasi mit dem Schlusspfiff das letzte Tor des Spiels zum 21:5, das der Berliner Sprecher in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg als „schönen Heber“ lobt. Die Anschlusstreffer sind freilich nur Ergebniskosmetik.

Der Mannschaftskapitän Ivan Pisk hatte bereits vor dem Halbfinale gewarnt: „Wir spielen am Samstag mit einer Schleuder gegen Goliath in seinem Heimbad.“ Ein paar weniger Gegentore wären aus Ludwigsburger Sicht aber doch schöne gewesen.

Timo van der Bosch sagt unmittelbar nach dem Spiel: „Wir waren ganz klar unterlegen“ und am Ende „konditionell platt“. Ab und zu „gab es mal ein paar Lichtblicke, die oder andere gute Verteidigung“. Aber Ludwigsburg habe „einfach nicht gut gespielt und verdient so hoch verloren“. Nun gelte es, für das Spiel am Sonntag schnell wieder fit zu werden. „Das Halbfinale abhaken, Kopf frei kriegen, auf morgen konzentrieren.“ Das Spiel um Platz drei nämlich „wollen wird unbedingt gewinnen“.

„Wie erwartet: das schwer bis aussichtslose Spiel“, kommentiert Dieter Gscheidle. Der SVL-Betreuer sagt, die Mannschaft habe wohl versucht, so gut wie möglich Kräfte zu sparen „für unser kleines Finale am Sonntag“. Nun heiße es, regenerieren und einen Haken an die Spandau-Partie machen. Der Teammanager Adrijan Jakovcev sagt, „Das Niveau, das seine Mannschaft gezeigt habe, sei nicht das, was wir erwarten“. Aber: „Kopf hoch, morgen ist ein neuer Tag.“

Für den SVL gegen Spandau spielten: Josip Katusa, Mikael Metodiev, Timo van der Bosch (1 Tor), Tobias Bauer (1), Marko Martinic, Aleksa Manic, Domagoj Mijatovic (2), Kristijan Lipar, Mattia Ruggeri, Mateja Bosic (1), Nino Blazevic, Eric Fernandez Rivas, Ivan Pisk

Das keine Finale wird am Sonntag um 11 Uhr angepfiffen. Auf der Seite des DSV wird der Spielverlauf wieder per Liveticker festgehalten, der Veranstalter streamt das Spiel auf seinem Kanal.

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