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Hellas Hildesheim erreicht 2. Runde

Gastgeber Hellas Hildesheim hat überraschend das Erstrundenturnier im DSV-Pokalwettbewerb gewonnen und verbleibt damit im Wettbewerb.
Diesen bemerkenswerten Erfolg nach einer elfmonatigen Spielpause erspielte sich die Mannschaft von Trainer Dragan Dobric im Freibad an der Johanniswiese durch zwei Erfolge über die SG Stadtwerke München und den Bundesligisten SG Rhenania/Poseidon Köln.

Zum Auftakt des Turniers trafen die Hildesheimer bei trüben Bedingungen auf Stadtwerke München. Der Gegner aus der 2. Liga Süd trat dabei mit nur zehn Spielern und ohne Coach an. Dennoch führten die Gäste aus der bayrischen Landeshauptstadt nach dem ersten Viertel mit 3:2. Im zweiten Spielabschnitt kamen die Domstädter jedoch zum Ausgleich und erzielten durch Rückkehrer Ilja Immermann kurz vor dem Seitenwechsel den Führungstreffer zum 5:4.I n der zweiten Spielhälfte agierten die Helenen dann zunehmend dominant und konnten sich gegen das kleine Gästeaufgebot Tor um Tor absetzen. Die Defensive um Schlussmann Marcel Wiegand ließ nur noch einen Gegentreffer zu, so dass der Gastgeber noch einen recht eindeutigen 11:5-Erfolg herauswerfen konnte.

Da der Bundesligist aus Köln gegen die etwas entkräfteten Münchner anschließend gleich mit 23:5 gewann, musste das letzte Turnierspiel zwischen Hildesheim und Köln die Entscheidung für das Weiterkommen erbringen, in welchem Hellas aufgrund des schlechteren Torverhältnisses einen Sieg benötigte.

Und so entwickelte sich eine bis zum Schluss spannende und durchaus dramatische Begegnung. Bis Mitte des zweiten Viertels gingen die Gäste aus Köln stets in Führung, Hellas Hildesheim glich jedoch immer wieder aus. Ein Tor von Routinier Daniel Weiterer brachte den Gastgebern dann den ersten Vorsprung zum 5:4, den sie auch bis in die Halbzeitpause verteidigen konnten.

Kurz nach dem Seitenwechsel besorgte Linkshänder Alexander Schwarz dann sogar das 6:4. Die Rheinländer ließen sich davon jedoch keineswegs beeindrucken und schlugen entschlossen zurück. Binnen fünf Minuten waren sie fünfmal erfolgreich und lagen ihrerseits mit 9:7 vorn. Es folgte eine sechsminütige Torflaute auf beiden Seiten, in der die Partie zu einem verbissenen Abnutzungskampf mutierte. Mittlerweile hatten auf beiden Seiten jeweils zwei Akteure aufgrund von Ausschlüssen bzw. drei persönlichen Fehlern das Wasser verlassen müssen. Bei Hellas erwischte es hierbei mit Ilja Immermann und Alexander Schwarz sogar zwei Schlüsselspieler.
Florian Weiterer gelang vier Minuten vor dem Abpfiff zunächst der Anschluss zum 8:9. Ein Doppelschlag von Daniel Weiterer und Noah Schütze sorgte dann für die kaum mehr für möglich gehaltene Wende zum 10:9. In den verbleibenden etwas mehr als zwei Minuten Spielzeit hielten die Hildesheimer mit vereinten Kräften dann tatsächlich ihren eigenen Kasten sauber und schafften damit einen spektakulären Erfolg, den sie mit dem eigenen Anhang anschließend standesgemäß feierten.

Somit meldete sich Hellas Hildesheim aus der Corona-Tristesse eindrucksvoll zurück und geht mit frischem Schwung in die nächsten Wochen. FG

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