U20-WASSERBALLER MIT GÜNSTIGEM WM-LOS
13. August 2021
U17-EM: AUFTAKT GEGEN DIE AUSSENSEITER
17. August 2021
Alle anzeigen

RAÚL DE LA PEÑA NEUER TRAINER IN WÜRZBURG

Wasserball-Bundesligist SV Würzburg 05 vermeldet einen spektakulärem Deal auf der Trainerposition: Der frühere deutsche Nationalspieler und EM-Medaillengewinner Raúl de la Peña wird mit Beginn der neuen Spielzeit das junge Team der Mainfranken übernehmen. Es ist die zweite bekanntgewordene Trainerpersonalie der anstehenden neuen Spielzeit, nachdem vor Monatsfrist Euro Cup-Teilnehmer SV Ludwigsbug die Verpflichtung von Janusz Gogola bekanntgegeben hat.

Der gebürtige Mexikaner war 2019 nach langen Jahren als Trainer der Nationalmannschaften seines Heimatlandes nach Deutschland zurückgekehrt und hatte beim Süd-Zweitligisten SC Wasserfreunde Fulda angeheuert. Schon damals hatte es interessierte Blicke der Konkurrenz gegeben. Nun löst der 55-Jährige bei dem 2019 wieder in die Bundesliga zurückgekehrten Traditionsklub vom Main das einheimische Duo Matthias Försch/Inaki Urkiaga ab, das vor fünfeinhalb Jahren den damaligen Zweitligisten nach eigenem Bekunden „übergangsweise“ übernommen hatte.

Als Aktiver war De la Peña 1987 zu den Hochzeiten des deutschen Wasserballs über die Wasserfreunde Spandau 04 in die Bundesrepublik gekommen und wurde nach zuvor gut 100 internationalen Auftritten für Mexiko auch für die deutsche Mannschaft interessant. Nach seiner Einbürgerung 1991 bestritt der großgewachsene Linkshänder bis 2000 insgesamt 207 Länderspiele für die DSV-Auswahl und kam mit dieser 1992 und 1996 zu zwei Olympiateilnahmen. 1995 wurde er mit der deutschen Mannschaft in Wien (Österreich) EM-Dritter, die bislang letzte deutsche Medaille in diesem Wettbewerb.

Auf Vereinsebene war de la Peña neben Berlin auch in Wuppertal, Düsseldorf, Würzburg, Catania (Italien) und Hamm unter Vertrag gewesen. Aus Sicht des SV Würzburg 05 günstig: An seiner neuen Arbeitsstelle war der zweimalige Olympiateilnehmer von 1995 bis 1997 bereits zwei Spielerzeiten lang bereits als Spieler aktiv gewesen und hatte in dieser Zeit die Mainfranken zu zwei Bronzemedaillen und einem hauchdünn verlorenen Supercup-Duell gegen Spandau geführt. Der zuletzt immer noch in der Ligamannschaft aktive Inaki Urkiaga hatte mit dem Linkshänder damals in einer Mannschaft gestanden.

Von Wolfgang Philipps

Comments are closed.