Bayer Uerdingen im Finale, Waspo 98 um Platz drei

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Bayer Uerdingen im Finale, Waspo 98 um Platz drei

Die Wasserballerinnen von Waspo 98 Hannover haben auch das zweite Halbfinale im Kampf um die deutsche Meisterschaft verloren. Nach der 8:16-Heimniederlage aus der vergangenen Woche verlor das Team von Trainer Erik Bukowski bei Bayer Uerdingen mit 4:22 auch das zweite Spiel der „Best-of-three-Serie“ und wird damit um Bronze kämpfen.

Die Niederlage im Rheinland kam zwar aufgrund der Kräfteverhältnisse wenig überraschend, fiel jedoch sehr deutlich aus. Zu Beginn der Partie sah es danach jedoch nicht aus. Waspo 98 kam gut ins Spiel, verteidigte aufmerksam und nahm das hohe Tempo gut an. Zwar gelang kein eigener Torerfolg, aber auch die Gastgeberinnen taten sich schwer und trafen nur dreimal.

Auch im zweiten Spielabschnitt hielten die Hannoveranerinnen ordentlich mit. Das erste eigene Tor markierte Nikola Busauerova mit einem Konter zum 1:6. Bedauerlicherweise konnte Waspo insgesamt drei Strafwürfe nicht nutzen und hätte durchaus noch einen oder zwei mehr erhalten können. So blieb es bei nur einem Treffer zur Halbzeit und einem Rückstand gegen die zunehmend überlegen werdenden Uerdingerinnen von 1:8.

In der zweiten Spielhälfte kassierte die Mannschaft von Spielführerin Alena Paland allerdings eine Flut an Gegentoren. Die mit zahlreichen Nationalspielerinnen und der grandiosen Brasilianerin Victoria Chamorro im Tor ausgestatte „Werkssieben“ fuhr immer wieder schnelle Konter und kam zu leichten Torerfolgen. Doch auch Waspo 98 konnte sich zumindest einige Male erfolgreich in Szene setzen. Laura Megyesi traf mit einem wuchtigen Aufsetzer und kurz danach aus der Centerposition heraus. Lilly Adamski platzierte einen präzisen Wurf im langen Eck. Nach dem 4:16 musste die dennoch starke Torfrau Kim Sebesta allerdings in sechs Minuten noch sechs Mal hinter sich greifen. Für Bayer Uerdingen trafen Gesa Deike (7) und Aylin Fry (6) am besten.

Somit gilt nun die Konzentration für Trainer Erik Bukowski und seine Frauen dem Kampf um Bronze. Nachdem die Mannschaft im Jahr 2019 diese Medaille knapp verpasste, sich dafür aber in der Pokalendrunde 2020 Edelmetall holen konnte, soll es auch in dieser Saison mit Medaillen klappen. In den letzten Wochen kassierten die Hannoveranerinnen gegen die beiden mit Abstand stärksten Topklubs Uerdingen und Spandau 04 ausnahmslos mehr oder weniger deutliche Niederlagen. Dies soll im wahrscheinlichen Duell gegen BW Bochum um Platz drei allerdings anders werden. Beide Teams dürften sich im Wesentlichen auf Augenhöhe begegnen. FG

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