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Gut gespielt – dennoch verloren

Die Frauen von Waspo 98 Hannover haben Spiel eins der Halbfinalserie um die deutsche Meisterschaft verloren. Mit 8:16 verlor die Mannschaft von Trainer Erik Bukowski gegen den Favoriten Bayer Uerdingen, bot dabei aber eine mehr als ansprechende Vorstellung.

Der Sieg der Gäste aus dem Rheinland geriet zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. besonders die überragende Nationalspielerin Aylin Fry, die acht Tore verantwortete, stellte bei zahlreichen Kontern die Gastgeberinnen vor nicht zu lösende Aufgaben. Dennoch konnte Waspo 98 immer wieder Resultatsverbesserungen erzielen. Nach einem 1:6-Rückstand kamen die Hannoveranerinnen durch zwei Tore von Nikola Busauerova auf 3:6 heran und waren einer weiteren Verkürzung in der Folge recht nahe. Diese gelang dann kurz vor der Pause mit dem 5:7, ehe die Gäste noch den 8:5-Halbzeitstand erreichten.

Leider vergab das Team jedoch zwei Fünfmeter, die die starke Torfrau der Bayer-Sieben, die Brasilianerin Victoria Chamorro, parierte. Aber auch die ebenfalls überzeugende Kim Sebesta im Tor der „Waspo-Mädels“ gelang es einen Strafwurf zu entschärfen.

Nach einem 5:8-Halbzeitstand hielten die Hannoveranerinnen, bei denen Carmen Gelse nach Verletzung noch nicht mitwirken konnte, weiter gut mit und blieben bis zum 8:13 bei einem beachtlichen Ergebnis. In den letzten Minuten konnten sich die Gäste dann wieder etwas klarer absetzen und gewannen die Begegnung vollkommen verdient.

Am kommenden Samstag treten die Frauen um Kapitänin Alena Paland am Rhein an, ein evtl. drittes und entscheidendes Spiel wäre für den Folgetag an gleicher Stelle angesetzt.

Für Waspo 98 trafen: Nikola Busauerova (2), Lea Meyer, Laura Megyesi, Alena Paland, Rohey Jobe, Lilly Adamski und Mareike Busch. FG

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