Spandau bringt Top-Favorit Genua beim 7:10 in Not
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Der große Traum soll wahr werden

Die Wasserballer des deutschen Meisters Waspo 98 Hannover sind erneut nach Budapest gereist, um die dritte Phase der Hauptrunde in der Champions League in der Donau-Metropole zu absolvieren.
Nachdem sich das Team von Trainer Karsten Seehafer durch zwei Siege im März auf Platz vier der Gruppe B vorgeschoben hat, soll jetzt in den verbleibenden drei Begegnungen der Einzug ins Final-8 perfekt gemacht werden.
Dabei müssen die zuletzt formstarken Hannoveraner ohne Center Jorn Winkelhorst auskommen, der unmittelbar Vaterfreuden entgegen sieht und bei seiner vor der Entbindung stehenden Frau in Hannover geblieben ist. Auch ist Schlussmann Kevin Götz nach seiner Ellbogenverletzung im Rahmen eines Nationalmannschaftslehrgangs noch nicht wieder spielfähig.

Alle Kraft wird Waspo 98 in die Partie am morgigen Mittwoch gegen Dynamo Tiflis werfen, denn ein Sieg gegen die Georgier würde das Ticket für den Einzug unter bie besten acht Mannschaften Europas bedeuten und damit den wohl hochwertigsten internationalen Erfolg der Klubgeschichte. Doch bevor es zu diesem Schlüsselspiel kommen wird, steht zunächst heute um 14 Uhr die Begegnung mit Titelverteidiger Ferencvaros Budapest an.
Gegen das Starensemble aus der Wasserballhochburg Ungarn gehen die Hannoveraner nur als Außenseiter ins Becken, doch konnte die Seehafer-Sieben zuletzt auch gegen die absolute europäische Spitze Akzente setzen, wenn auch Punktgewinne nicht gelangen. Nach der Partie gegen Dynamo Tiflis (Mittwoch, 14 Uhr) schließt der deutsche Meister die Hauptrunde gegen den italienischen Topklub AN Brescia (Donnerstag 19 Uhr) ab.

Diese Spielserie ist jedoch nur der Auftakt in ein straffes Programm, sollen doch, wenn Corona es will, der Supercup sowie die deutsche Meisterschaft noch im Mai mit Zwischenrunde, Halbfinale und Finalserie abgewickelt werden. Krönender Höhe- und Endpunkt ist dann nicht nur nach dem Geschmack von Manager Michael Skibba das europäische Final-8 in Belgrad Anfang Juni.

Pokalsieger Spandau 04 hat das Wirrwarr um falsche positive Corona-Tests in seinen Reihen offenbar gut weggesteckt. Nach überzeugender Vorstellung unterlag die Mannschaft von Trainer Petar Kovacevic in der Parallelgruppe A in Ostia gegen den italienischen Abonnementmeister Pro Recco nach starker Vorstellung nur mit 7:10.

Sämtliche Partien der Champions League sind kostenlos im Livestream sowie „on demand“ auf www.len.eu zu sehen. FG

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