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Aktion statt Agonie

Die hannoverschen Mannschaften in der Wasserball-Bundesliga der Männer wollen morgen nach über einem halben Jahr Pause wieder durchstarten. Zum Auftakt der aufgrund der derzeitigen widrigen Rahmenbedingungen stark verkürzten Bundesligasaison 2020/21 treffen die beiden Mannschaften aus der niedersächsischen Landeshauptstadt auf die Konkurrenz des ASC Duisburg und des SSV Esslingen. Gespielt wird im Turnierformat „Jeder gegen Jeden“, so dass insgesamt sechs Partien an zwei Tagen stattfinden und damit die „Hinrunde“ der Vorrundengruppe auf diese Weise abgewickelt werden kann. Am 10. / 11. April ist ein weiteres Turnier mit gleicher Besetzung an noch festzulegendem Ort geplant, um die Ausgangslage für die anstehenden Endrundenspiele zu ermitteln.

Meister Waspo 98 musste aufgrund eines Corona-Falles im Umfeld der Mannschaft zuletzt einige Tage in Quarantäne verbringen, geht aber mit frischem Mut nach dem zuletzt starken Auftritt auf internationaler Ebene in den Wettbewerb. Alles andere als drei Siege gegen die genannte Konkurrenz wäre eine Sensation. Auch in diesem Jahr ist damit zu rechnen, dass der Meistertitel zwischen den Dauerrivalen Waspo und Pokalsieger Spandau 04 entschieden wird. Letzterer trifft parallel in Berlin in seinem Vorrundenturnier auf die SG Neukölln, den OSC Potsdam und SV Ludwigsburg.

Für die White Sharks Hannover, die im vergangenen Corona-Sommer überraschend den vierten Platz in der Meisterschaftsendrunde belegten, stehen richtungsweisende Begegnungen gegen die Konkurrenz aus Duisburg und Esslingen an. Die Mannschaft von Trainer Milan Sagat zeigte bereits in den Saisonvorbereitungsspielen eine starke Vorstellung und hofft die guten Eindrücke bestätigen zu können. Weiterhin ist das Ziel des so ausbildungsstarken Klubs, die selbst herangezogenen jungen Spieler im Männerbereich zu entwickeln und sie im Verbund mit Waspo 98 zur internationalen Klasse zu führen.

Leider muss aufgrund der Pandemie-Bestimmungen bis auf weiteres unter Ausschluss der Öffentlichkeit nach einem strengen Hygienekonzept des DSV gespielt werden. Einem PCR-Test zwei Tage vor dem Wettkampf für alle Akteure, Trainer und Organisatoren folgt am Spieltag für alle ein Schnelltest. Bleibt zu hoffen, dass sämtliche Tests negativ ausfallen um planmäßig nach Spielplan vorgehen zu können. Für die ausgesperrten Fans bleibt immerhin der DSV-Liveticker in gewohnter Form um in Echtzeit mitfiebern zu dürfen. FG

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