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Bundesliga-Generalprobe geglückt

U17-Wasserballer holen am heimischen Brauhausberg Ost-Silber

Der OSC Potsdam erkämpfte sich am Wochenende mit phasenweise guten Leistungen Silber bei den Ostdeutschen U17-Wasserball-Meisterschaften. Im heimischen Brauhausberg-Bad unterlagen die Jungs von Trainer André Laube gleich im ersten Turnierspiel dem späteren Sieger SG Neukölln 6:7 (1:1, 2:3, 0:1, 3:2). Gegen den SVV Plauen siegte der Gastgeber allerdings später 13:12 (1:3, 2:4, 8:3, 2:2) und den SC Wedding 12:8 (3:1, 1:3, 4:3, 4:1).

„Das Ergebnis ist absolut positiv zu bewerten“, sagte Trainer Laube. „Das war die perfekte Vorbereitung für den Bundesliga-Start nächste Woche.“ Am Sonnabend (19.45 Uhr) empfangen die Havelstädter den SV Poseidon Hamburg und tags darauf (14 Uhr) den SC Hellas Hildesheim. Dieses Jahr aufgrund objektiver Kriterien in die Bundesliga-B-Gruppe eingeordnet, steht dem OSC ein schwerer Gang bevor. Nur einer der beiden Spitzenplätze der B-Gruppe sichert einen Platz in den Play-Offs. „Das ist durchaus realistisch“, denkt Laube. „Das haben auch die Resultate am Wochenende vor allem gegen die A-Gruppen-Vertreter Neukölln und Plauen gezeigt.“

Nach raschem 0:1-Rückstand gegen Neukölln glich Luka Zigic noch im ersten Viertel zum 1:1 aus. Im zweiten Durchgang zogen die Berliner bis auf 1:3 und 2:4 davon, doch Sascha Ufnal und Lu Meo Ulrich erzielten jeweils die Anschlusstreffer. Im dritten Viertel traf lediglich die SG, bevor der OSC einen tollen Start ins Schlussviertel hinlegte. Die beiden ersten Angriffe konnten durch Florenz Korbel und Sascha Seifert erfolgreich zum 5:5 genutzt werden. Zigic sorgte kurz darauf sogar für den ersten Führungstreffer, doch Neukölln erzielte die letzten beiden Tore und siegte schließlich 7:6.

Einen dramatischen Verlauf bot die Partie gegen Plauen. In der ersten Halbzeit zeigten die Potsdamer zu viel Respekt. Lediglich Ufnal (2) und Hendrik Walter trafen für den OSC, während die Vogtländer gleich siebenmal einnetzen konnten. In einer furiosen Aufholjagd im dritten Viertel drehte der OSC aber das Spiel. Gleich acht Tore erzielte die Laube-Truppe. Walter (2), Noah Natzke, Niklas Karossa (3), Seifert und Ufnal sorgten für eine vollkommen überraschende 11:10-Führung vor dem Schlussviertel. Dort erhöhte Walter auf 12:10 und Jos Schermer auf 13:11. Zwei Minuten vor Ende erzielte Plauen noch den Anschluss.

Gegen den SC Wedding begann der OSC hochkonzentriert und glänzte zunächst vor allem defensiv um Torhüter Alexander Shevelko. Bis eine Minute vor dem Seitenwechsel musste Potsdam lediglich einen Treffer hinnehmen, vorn trafen bis dahin Seifert und Korbel je zweimal zum 4:1. In einem kurzen „Black-Out“ von gut einer Minute fing sich aber Potsdam gleich drei Tore zum 4:4-Halbzeitstand ein. Nach der Pause ging Wedding sogar in Führung, doch Walter und Korbel sorgten beim 5:5 und 6:6 jeweils für den prompten Ausgleich. Ulrich und Schermer brachten Potsdam 8:6 in Front, drei Treffer durch Walter, Ufnal und Zigic zu Beginn des Schlussviertels bedeuteten die Vorentscheidung. Wedding erzielte noch das 11:8, doch den Schlusspunkt setzte Seifert zum 12:8-Endstand.

„Das war eine gute Generalprobe“, so Laube. „Ab nächster Woche wird es ernst.“

Potsdam: Alexander Shevelko, Roman Woelky, Sascha Seifert (5), Felix Korbel, Tim Andrees, Luka Zigic (3), Hendrik Walter (6), Florenz Korbel (4), Noah Natzke (1), Niklas Karossa (3), Sascha Ufnal (6), Lu Meo Ulrich (1), Jos Schermer (2), Lennart Buchholz, Tom Gustavus

Ostdeutsche U17-Meisterschaften

OSC Potsdam – SG Neukölln 6:7 (1:1, 2:3, 0:1, 3:2)

SC Wedding – SVV Plauen 4:7 (1:2, 1:3, 1:2, 1:0)

OSC Potsdam – SVV Plauen 13:12 (1:3, 2:4, 8:3, 2:2)

SC Wedding – SG Neukölln 8:8 (3:1, 2:2, 2:2, 1:3)

OSC Potsdam – SC Wedding 12:8 (3:1, 1:3, 4:3, 4:1)

SG Neukölln – SVV Plauen 13:8 (7:1, 2:2, 2:3, 2:2)

1. SG Neukölln 28:22 5:1

2. OSC Potsdam 31:27 4:2

3. SVV Plauen 27:30 2:4

4. SC Wedding 20:27 1:5

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