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Guter Start in die Bundesliga-Vorbereitung

OSC Potsdam gewinnt erstmals den Weddinger Abendroth-Pokal

Zum dritten Mal in Folge standen die Bundesliga-Wasserballer des OSC Potsdam im Finale des Abendroth-Pokals. Bei der 42. Auflage des internationalen Traditionsturniers des SC Wedding gelang nun erstmals der Titelgewinn. 7:4 gewann die Mannschaft des Trainergespanns Alexander Tchigir und Jacob Drachenberg im Finale gegen den Gastgeber und holte die Trophäe nach Potsdam. „Das war ein guter Start in die Vorbereitung“, zeigte sich Tchigir zufrieden. „Nun heißt es, hart weiterzuarbeiten und bis Mitte Oktober zu Saisonbeginn hundertprozentig fit zu sein.“

Trotz einiger personeller Veränderungen harmonierte der OSC schon recht ordentlich im Turnierverlauf. In der Vorrunde siegte Potsdam zunächst gegen die litauische Nationalmannschaft 5:3 (1:0, 2:2, 2:0, 0:1). „Wir waren drückend überlegen, ließen aber zu viele Chancen aus“, erklärte Tchigir die knappe Angelegenheit. Hannes Schulz und die Neuzugänge Maximilian Ghalayini und Dennis Strelzkij sorgten für das 3:1 Mitte des zweiten Viertels. Im dritten Durchgang erzielten Christian Saggau und Schulz die Tore zum 5:2. Im hartumkämpften Schlussviertel beschränkte sich der OSC auf Defensivarbeit und brachte das Spiel nach Hause.

Weniger Mühe hatte der OSC beim 14:5 (3:1, 2:4, 4:0, 5:0) gegen das dänische Team des OSLF Odense. Zwar hieß es nach Treffern von Strelezkij (2), Matteo Dufour, Schulz und Marc Langer zur Halbzeit lediglich 5:5, danach gelang den Skandinaviern allerdings kein Treffer mehr. Die Potsdamer ihrerseits ließen nun nichts mehr anbrennen und erzielten durch Schulz (2), Ferdinand Korbel, Dufour (3), Saggau, Jack Collier und Strelzkij neun Tore zum Endstand.

Mit großer Spannung wurde das letzte Gruppenspiel gegen den Bundesliga-Rivalen SVV Plauen erwartet. Saggau konnte zwar den ersten Angriff direkt zum 1:0 verwerten, doch zum Ende des ersten Viertels lag der OSC 1:3 in Rückstand. Schulz und Dufour markierten im zweiten Durchgang rasch den Ausgleich zum 3:3, Saggau egalisierte die zwischenzeitlichen Führungen der Vogtländer zum 4:4 und 5:5, bevor Ferdinand Korbel zum 6:5 einnetzte. Das mit insgesamt zehn Ausländern agierende sächsische Team traf im dritten Viertel zum 6:6, doch Dufour und Strelezkij markierten das 8:6. Im Schlussviertel konnte Plauen zwar noch zum 8:8 ausgleichen, doch das 8:8 (1:3, 5:2, 2:1, 0:2) reichte den Potsdamern, um über die Tordifferenz ins Finale einzuziehen.

Dort gegen die Hausherren des SC Wedding blieb die Partie lange Zeit spannend. Mit einem 3:2 nach Treffern von Strelezkij (2) und Dufour ging es in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel wusste vor allem Potsdams Neuzugang im Tor Michael Knelangen zu gefallen, der ein ums andere Mal auch hochkarätige Möglichkeiten der Berliner vereitelte. Korbel markierte das 4:2 im dritten Viertel, drei Minuten vor dem Abpfiff erzielte Max Kössler das vorentscheidende 5:2. Korbel und schließlich Langer trafen in der torreichen Schlussphase noch zum 7:4 (1:1, 2:1, 1:0, 3:2).

Potsdam: Torhüter Michael Knelangen/Tobias Knüttel, Jack Collier (1), Max Kössler (1), Thilo Popp, Maximilian Ghalayini (1), Dennis Strelezkij (7), Ferdinand Korbel (4), Christian Saggau (5), Matteo Dufour (7), Hannes Schulz (6), Gabriel Satanovsky, Marc Langer (2)

Auf dem Foto: Gelungener Auftakt in die Saisonvorbereitung: Die Wasserball-Männer des OSC Potsdam gewannen erstmals den traditionellen Abendroth-Pokal. (Foto: S.Seifert)

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