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SCN wil Bundesliga-Zugehörigkeit sichern

Am kommenden Samstag, den 2.Mai 2015, trifft der SC Neustadt in der nächsten Runde der Play-off-Ausscheidung, der sogenannten 1.Runde der Play-downs, auf den direkten Konkurrenten Wedding in Berlin. Dafür wird der B-Gruppen-Vierte Neustadt bereits am Maifeiertag anreisen, um bestens ausgeruht in das „Scharnier“-Spiel gegen den B-Gruppen-Fünften Wedding gehen zu können. In Berlin soll nach dem Willen der Neustadter ein Sieg her, um eine Woche später bereits im ersten von zwei möglichen Heimspielen am 9.Mai den Klassenerhalt perfekt zu machen.

Das dies alles andere als eine leichte Aufgabe wird, sollte den Pfälzer bewusst sein. Schließlich waren sie nach dem lockeren 10:4-Heimsieg im Dezember mit 7:13 im März in Berlin deutlich unterlegen.
Auch in Neustadt hat man mit den alljährlichen Badproblemen zu kämpfen, die direkte Vorbereitung auf das wichtige Auswärtsspiel deshalb nicht optimal. Um dem beizukommen und das schmale Becken in Wedding zu simulieren, wurden Trainingsspiele gegen verschiedene Mannschaften in diversen Schwimmbädern durchgeführt.

Während Neustadt zuletzt nur im Heimspiel den Esslingern ernsthaft Paroli bieten konnte, bereiten sich die Berliner schon seit Abschluss der Hauptrunde gezielt auf die Pfälzer vor. Das aber wissen die Neustadter auch und sind um die Erfahrungen aus der Play-off-Serie gegen den SSVE reicher.

Sicher werden die Neustadter die „Wasserballer Im Kiez“ ernst nehmen, alles andere würde wohl in einer schmerzhaften Niederlage enden. So fordert auch Janusz Gogola ein konzentriertes Spiel seiner Mannschaft. Der Frankfurter Interimstrainer hatte den SCN bis in den Januar hinein zweieinhalb Jahre erfolgreich durch teils schwierige See geführt. Nachdem Dragan Matutinovic aus familiären Gründen nach Kroatien zurückreisen musste, sprang Gogola auf Bitten des Teams ein und möchte einmal mehr den Kampf gegen den Abstieg mit der Mannschaft gewinnen. Er erwartet allerdings ein „sehr hartes Spiel“ in Berlin.

Ex-Kapitän Ehrenklau ist auch wieder mit an Bord. Er zeigte sich unter der Woche zuversichtlich, dass die Mannschaft, wenn sie wieder als Einheit auftritt, die Aufgabe in Berlin erfolgreich meistern wird.
Ansonsten steht Trainer Gogola fast der komplette Kader zur Verfügung. Lediglich Torwart Michael Knelangen wird das Spiel aufgrund seiner im Training zugezogenen Finger-Verletzung vom Beckenrand aus verfolgen müssen. Für ihn wird erneut Ábel Müller zwischen den Pfosten stehen, U19-Jugendtorwart und Nummer 3 in der Rangfolge Kai Ulrich wird als Ersatz mitreisen. Studienbedingt wird Linkshänder Martin Görge ebenfalls die Berlin-Reise verpassen.
Taktgeber Bojan Matutinovic wird hingegen direkt nach Berlin fliegen und die Mannschaft unterstützen.

Alle Interessenten und Wasserball-Beteiligte dürfen also gespannt sein, wie die Neuauflage der 1.Play-down-Serie in diesem Jahr aussehen wird. Im vergangenen Jahr setzten sich die Neustadter überraschend durch, diesmal scheinen sie ein klein wenig favorisiert zu sein. Das Anschwimmen im Kombibad Seestraße erfolgt um 18 Uhr. /mro

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