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Potsdamer Wasserballer siegen 11:9 im Lokalderby gegen Spandau

Einen besseren Abschluss der U17-Rundenspiele in der Bundesliga-Gruppe A hätte sich der OSC Potsdam nicht wünschen können. Im Lokalderby gegen die Wasserfreunde Spandau 04 siegte der Potsdamer Wasserball-Nachwuchs am Sonnabend 11:9 (2:3, 7:3, 2:1, 0:2) in deren Heimstätte in Berlin-Schöneberg.
In einem für Potsdams Platzierung unbedeutendem Spiel erkämpfte die Mannschaft von Trainer André Laube verdient den Erfolg und kann sich nun als Tabellen-Zweiter konzentriert auf die im März anstehenden Play-Offs vorbereiten. Dort trifft der OSC im Viertelfinale entweder auf den Sieger der B-Gruppe SVV Plauen oder den A-Gruppen-Sechsten SV Bayer 08 Uerdingen. Beide Teams bestreiten in der nächsten Woche ein Relegationsspiel, dessen Verlierer auf Potsdam trifft. Mit 16:4 Punkten und 120:83 Treffern bestritt der OSC laut Trainer Laube eine tolle Saison und musste sich lediglich den übermächtig agierenden White Sharks Hannover (20:0/258:47) zweimal geschlagen geben.
Auch am Sonnabend beim Nachwuchs des Rekordmeisters lieferte Potsdam trotz erheblicher personeller Einschränkungen eine recht souveräne Partie. Nach raschem 0:2-Rückstand erzielte Thilo Popp in Überzahl das 1:2. Zwar geriet Potsdam beim 1:3 erneut mit zwei Toren ins Hintertreffen, doch der agile Popp verkürzte noch im ersten Viertel auf 2:3.
Der Beginn des zweiten Abschnitts gehörte dann dem OSC. Niklas Karossa, Daniel Reimer und Popp sorgten für drei Treffer in Folge und für die 5:3-Führung. Nach erneutem Anschluss durch Spandau markierten der fleißige Alexander Schwarze und U17-Nationalcenter Reimer die 7:4-Führung. In dem torreichen Abschnitt erzielten Popp per Strafwurf und Lennart Buchholz in Überzahl das 9:6 zur Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel beschränkte sich der OSC aufs Verteidigen. Clever wurden die Angriffe der Berliner abgewehrt. Kam doch ein Ball durch, war meist Torwart Tobias Knüttel zur Stelle. Popp mit seinem bereits fünften Treffer und Schwarze sorgten für die Treffer zur 11:7-Führung vor dem Schlussabschnitt. Dort ging der sonst sehr konsequente OSC etwas sorglos mit seinen Möglichkeiten um und erzielte keinen Treffer mehr, während die Spandauer zwar weiter kämpften aber lediglich zweimal am starken Knüttel vorbeikamen und nur noch bis zum 9:11 aufschließen konnten.
„Ich bin wirklich stolz auf die Jungs und deren Leistung in diesem Spiel und der gesamten bisherigen Saison“, so Laube. „Jetzt müssen wir die schwere Viertelfinal-Aufgabe meistern.“
Potsdam: Torhüter Tobias Knüttel, Sascha Ufnal, Hendrik Walter, Lennart Buchholz (1), Niklas Karossa (1), Jos Schermer, Sascha Seifert, Thilo Popp (5), Daniel Reimer (2), Lu Meo Ulrich, Alexander Schwarze (2)

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