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White Sharks verpassen Platz drei

Die White Sharks Hannover haben den Traum von der Bronzemedaille nicht Realität werden lassen. Mit 7:9 verlor die Mannschaft von Trainer Milan Sagat im verregneten Volksbad Limmer gegen den OSC Potsdam und muss den Brandenburgern damit zum verdienten dritten Rang gratulieren. Nach dem 9:12 zum Auftakt der Serie in Potsdam, entfällt damit das erhoffte alles entscheidende dritte Spiel am morgigen Sonntag in Hannover.

Zu Beginn der Partie sah es zunächst nach einem ausgeglichenen Spielverlauf aus. Bis zum Beginn des zweiten Spielabschnitts konnten die Weißen Haie die dreimalige Führung des OSC noch durch Tore von Luka Sekulic, Michael Hahn und Maximilian Froreich noch ausgleichen. Lu Meo Ulrich und Tomi Tadin gelang mit einem Doppelschlag im Verlauf des zweiten Viertels erstmals eine Zweitoreführung für die punktgenau von Trainer Alexander Tchigir gut eingestellten Gäste. Philipp Dolff konnte noch einmal verkürzen, doch Nationalspieler Hannes Schulz markierte den 4:6-Halbzeitstand.

Ein schnelles Tor von Center Felix Struß brachte noch einmal Hoffnung. Hinzu kamen zahlreiche gelungene Paraden von Torwart Felix Benke. Die Potsdamer agierten jedoch außerordentlich kontrolliert und den Hannoveranern fehlte letztlich die Durchschlagskraft um offensiv eine Wende herbeizuführen. So setzten sich die Brandenburger Tor um Tor ab und brachten den Sieg sicher über die Zeit. Immerhin verwandelte Niclas Schipper noch einen Strafwurf und Felix Struß nutzte einen schön herausgespielten Konter zum 7:9-Endstand. Damit wurde das Ergebnis noch günstiger gestaltet.

Dennoch müssen die Sharks nicht traurig sein, denn der vierte Platz bedeutet den größten Erfolg in der noch jungen Vereinsgeschichte für den aufstrebenden Klub mit dem weißen Hai im Wappen. FG

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