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U18-Wasserballer ringen Tabellenführer nieder

Potsdam Bundesliga-Nachwuchs besiegt White Sharks 6:5

Mit einem defensiven Kraftakt ist es den U18-Wasserballern des OSC Potsdam am Samstag-Abend tatsächlich gelungen, dem Bundesliga-Tabellenführer White Sharks Hannover einen Sieg abzutrotzen. Im Sport- und Freizeitbad blu siegte die Mannschaft der Trainer André Laube und Peter Driske 6:5 (1:0, 1:2, 3:3, 1:0). Damit festigte der OSC zunächst seinen dritten Tabellenrang mit nun 8:8 Punkten und 73:71 Treffern.
„Der Sieg war ganz wichtig, auch hinsichtlich des weiteren Saisonverlaufs“, so Laube. „Die Jungs wissen jetzt, dass auch die Top-Mannschaften zu besiegen sind.“ In der Vorwoche sei das Team im Schlussviertel an den eigenen Nerven gescheitert, als Potsdam vor dem Schlussviertel beim Tabellen-Zweiten ASC Duisburg noch 8:6 führte, aber schließlich 8:11 unterlag. „Nun hat es endlich geklappt.“ Mit einer starken Verteidigung um den exzellenten Keeper Julian Tscheke zwischen den Pfosten zogen die Gastgeber dem Favoriten den Zahn und hatten vorn am Ende das glücklichere Händchen, als Felix Korbel gut drei Minuten vor dem Abpfiff mit einem Schuss aus der zweiten Reihe den Endstand markierte.
„Wir haben ganz sicher nicht alles richtig gemacht, aber uns als Mannschaft zerrissen. Diese Tüchtigkeit wurde belohnt“, erklärte Laube. „Hannover konnte über weite Strecken die besseren Chancen kreieren, aber Julian im Tor hat alles gehalten, was zu halten war.“ Der Leipziger, der mit Doppelstartrecht für den OSC in der U18-Bundesliga spielt, parierte bereits zu Spielbeginn eine Reihe guter Möglichkeiten. Dieser Rückhalt sorgte maßgeblich auch für den guten Auftakt. Sascha Seifert erzielte den einzigen Treffer des ersten Viertels und zu Beginn des zweiten traf Kapitän Lu Meo Ulrich zum 2:0.
Die Niedersachsen konnten allerdings vor der Halbzeit zum 2:2 ausgleichen und gingen zu Beginn des dritten Viertels sogar erstmals mit 3:2 in Front. Seifert markierte zwar den Ausgleich, doch die Sharks legten postwendend wieder vor. Nun war es Kapitän Ulrich, der in dieser kritischen Phase Verantwortung übernahm und mit seinen Treffern zum 4:4 und 5:5 die Partie offen hielt. Im hartumkämpften Schlussviertel behielt der OSC die Nerven und siegte nach Korbels Treffer 6:5.
Mit einem Doppelspieltag nächstes Wochenende im blu beendet der OSC die Bundesliga-Hauptrunde. Am Sonnabend (19 Uhr) geht es gegen die SG Neukölln, tags darauf 13 Uhr gegen die Wasserfreunde Spandau 04.
Potsdam: Torhüter Julian Tscheke/Leon Hergaden, Levin Lill, Simon Kuhn, Marc Lehmann, Tilman Voigt, Tom Gustavus, Hendrik Walter, Felix Korbel (1), Sascha Seifert (2), Niklas Karossa, Sascha Ufnal, Lu Meo Ulrich (3)

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