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Frankfurts Offensive zu schwach

+++ erfolgreiches Mannheimer Konterspiel +++ EFSC Frankfurt vs Leimen/Mannheim, 6:13

„Wenn wir vorne nicht treffen, können wir das Spiel auch nicht gewinnen.“ So lautete das einfache, aber prägnante Fazit von EFSC Coach Sebastian Held zur Niederlage am Samstag daheim gegen die Spielgemeinschaft aus Leimen/Mannheim. Lediglich 6 Tore erzielte der Gastgeber, schlichtweg zu wenig gegen offensiv starke Gäste. „Leimen war schnell, hat das Tempo hoch gehalten und wir haben ihre Konter nicht richtig abdecken können“ so Held weiter. Zur Halbzeit stand es 4:6 aus Sicht der Frankfurter, aber das dritte Viertel war der Knackpunkt und ging mit 4:0 an Mannheim. Mit Anpfiff des letzten Abschnitts lautete der Spielstand 10:4 für Mannheim, der ehemalige Erstligist beendete das Aufeinandertreffen routiniert zum 6:13 Endstand.

Man wusste, dass der Gegner schwimmstark sowie kontergefährlich ist und dennoch haben sich die Frankfurter genau auf diesem Weg die Tore eingefangen und letzten Endes auch zurecht die Partie verloren. Im Standspiel war Leimen/Mannheim nicht gefährlich, zeigte aber im Abschluss ihrer Konter keine Nerven, sondern vor allem Treffsicherheit. Konter, die durch unpräzise und hastig abgeschlossene Frankfurter Toraktionen produziert wurden. Das Team von Sebastian Held muss sich somit an die eigene Nase fassen.

EFSC Spielertrainer Sebastian Held:
„Bis zur Halbzeit haben wir gut mitgehalten, haben dann aber unsere Angriffe voreilig abgeschlossen und unzählige Male Aluminium getroffen. Wir waren nicht im Vollbesitz unserer Kräfte, die Grippe Welle hatte auch unser Team erwischt. Unsere Leistungsträger waren heute nicht so fit wie gewohnt. Wenn wir aber gegen Leimen/Mannheim gewinnen wollen, brauchen wir 100%, davon waren wir heute weit entfernt, nicht nur konditionell, sondern vor allem in der Offensive. Mit unserer heutigen Abschlussschwäche können wir das Spiel einfach nicht gewinnen. Hieran müssen wir sofort arbeiten, denn nur 6 Tore zu Hause zu erzielen, ist einfach viel zu wenig. Und Leimen/Mannheim hat dies konsequent ausgenutzt und quasi jeden ihrer Konter mit einem Tor abgeschlossen.“

EFSC Routinier Sebastian Jung:
„Das Spiel hätte spannend verlaufen können, da beide Mannschaften als ebenbürtige Gegner ins Wasser gingen. Uns fehlte allerdings im Abschluss die nötige Durchschlagskraft und dazu noch eine Portion Glück. Leimen hat unsere Fehler im Angriff gnadenlos bestraft und dadurch viele – aus unserer Sicht – unnötige Kontertore erzielt. Gegen Friedberg am Samstag müssen wir uns deutlich besser konzentrieren und die vorher besprochene Taktik konsequent umsetzen – dann sollten nochmal 2 Punkte vor der Weihnachtspause drin sein.“

EFSC Rückraumspieler Strahinja Lucic:
„Leimen war heute als Mannschaft einfach besser, denn wir haben unsere Angriffe hektisch abgeschlossen und im Gegenzug gefährliche Konter erhalten, die Leimen allesamt erfolgreich verwerten konnte.“

EFSC Torschützen:
Sean Lane (2), Philip Kilian (1), Tolga Coskun (1), Jose Pareira (1), Strahinja Lucic (1)

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