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OSC-Männer empfangen Neustadt am Brauhausberg

Bundesliga-Wasserballer wollen die Tabellenführung weiter behaupten

Wollen die OSC-Bundesliga-Wasserballer auch zum Abschluss der Hauptrunde die DWL-B-Gruppe anführen, müssen solche Spiele wie am Sonnabend (18 Uhr) gegen den SC Neustadt/Weinstraße gewonnen werden. Zwar führen die Mannen von Trainer Alexander Tchigir das Klassement mit 16:4 Punkten und 128:84 Treffern weiter an, aber auch vier Spieltage vor dem Ende liegen der SC Wedding und die SG Neukölln mit je 14:6 Zählern den Potsdamern weiter dicht auf den Fersen. 18 Uhr kommt es im Brauhausberg-Bad zum Anpfiff.

„Wir haben bisher eine gute Rückrunde gespielt und alles gewonnen“, gibt sich OSC-Kapitän Matteo Dufour selbstbewusst. „So soll es nun weitergehen. Vor heimischen Publikum müssen wir die Partie gewinnen.“ In Neustadt musste der OSC bis in die letzten Minuten bangen, lag im dritten Viertel noch 3:5 im Hintertreffen, bevor ein fulminantes Schlussviertel noch den 7:6-Erfolg einbrachte. „Neustadt spielt einen recht aggressiven Stil“, sagt Tchigir. „Wir dürfen uns darauf nicht einlassen und unser Spiel finden.“ Daran haperte es auch etwas Spiel beim SV Cannstatt letzten Sonnabend, wo die Potsdamer auch erst kurz vor Ende den 13:11-Sieg festklopften. „Fit sind wir und können immer noch einmal drauflegen“, bestätigt Centerverteidiger Reiko Zech, der sich zunehmend auch offensiv immer besser präsentiert und von seinen 19 Saisontreffern 13 in den letzten vier Spielen erzielte. „In Cannstatt haben wir immer wieder dumme Fehler gemacht. Wir hätten die Begegnung schon früher entscheiden müssen.“

Der Kader des OSC hat sich indes nach den Ausfällen der Langzeitverletzten Jack Collier und Marc Langer deutlich ausgedünnt. Auch am Einsatz des 17-jährigen Nationalspielers und OSC-Top-Torjägers Dennis Srelezkij steht noch ein dickes Fragezeichen, der sich nach einer Grippeerkrankung bislang nicht wieder vollends erholt hat. „Das werden wir kurzfristig entscheiden und kein Risiko eingehen“, so Trainer Tchigir. „Dass wir auch sein Fehlen kompensieren können, haben wir in Cannstatt eindrucksvoll bewiesen.“ Insgesamt zeigt sich Tchigir vom Trainingsfleiß und Kampfgeist seiner Mannschaft in den letzten Wochen begeistert. „Die Jungs arbeiten wirklich hart und kämpfen im Spiel füreinander. So lässt sich dann auch das ein andere Defizit wieder ausgleichen.“ Am Sonnabend gegen Neustadt wünscht sich der Trainer aber eine Kombination aus spielerischer und kämpferischer Klasse. „Und natürlich eine volle Tribüne“, ergänzt Matteo Dufour.

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