SVK scheidet im Viertelfinale nach zwei Spielen gegen den Rekordmeister Spandau Berlin aus

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SVK scheidet im Viertelfinale nach zwei Spielen gegen den Rekordmeister Spandau Berlin aus

Eine sehr erfolgreiche Bundesliga-Saison neigt sich dem Ende zu

Am vergangenen Donnerstag kam es ab 18:00 Uhr zur ersten Playoff-Begegnung zwischen der SVK 72 und dem Rekordmeister Wasserfreunde Spandau Berlin im Freibad an der Palmstraße.
Krefeld erwischte vor vollen Rängen einen sehr guten Start und ging durch Robert Glüder mit 1:0 in Führung. In der Folge kam Spandau immer wieder ran, doch die Krefelder boten eine sehr disziplinierte und geschlossene Leistung, so dass es zum Ende des ersten Spielabschnitts 3:2 für die Hausherren stand.
Das zweite Viertel verlief analog. Ein heute in sehr guter Form aufspielender Tobias Kreuzmann, der letztlich auch hochverdient zum „Spieler des Tages“ gewählt wurde, schwamm die Berliner mitunter schwindelig und Centermaschine Sven Roeßing steckte sein Revier vor dem Tor ab. Spandau schien zu diesem Zeitpunkt ratlos und ließ sich das Spiel der Krefelder vor diktieren. Auch diesen Abschnitt konnte die SVK für sich entscheiden und lag mit 6:4 zur Halbzeit vorne.
Im dritten Viertel kam es dann zur ein oder anderen strittigen Szene, wodurch die Krefelder sich aus ihrem bis dato sehr erfolgreichen Konzept bringen und Spandau aus der Deckung kommen ließ. Schnell geriet die SVK ins Hintertreffen und musste zur letzten Pause die Führung mit 9:10 an Spandau abgeben.
Im letzten Abschnitt schien dann die Luft ein wenig raus zu sein. Tobias Kreuzmann kassierte seinen dritten persönlichen Fehler und Sven Roeßing einen Spielausschluss wegen undiszipliniertem Verhalten gegenüber dem Schiedsrichter.
Routinier Lukas Stöffges gelang noch ein Treffer und Krefelds Keeper Sascha Vaegs, der die Spandauer heute oft verzweifeln ließ bewies noch einmal Stärke in Krefelds Tor. Am Ende reichte es jedoch nicht zur Sensation und Krefeld musste sich mit 11:15 gegen die Hauptstädter geschlagen geben.
Am Samstag stand dann noch das zweite Spiel der Serie an. Krefeld reiste dezimiert mit 9 Spielern und wenig Hoffnung auf einen Überraschungssieg nach Berlin. Hier hatten die Männer um Trainer Thomas Huber dann auch letztlich das Nachsehen und mussten sich mit gleich 21:8 geschlagen geben. Wieder einmal glänzte Sascha Vaegs im Tor und wurde verdient zum „Spieler des Tages“ gewählt.
Thomas Huber resümiert die Viertelfinal-Spiele trotz des Ausscheidens positiv: „im ersten Spiel ist meine Mannschaft wirklich ans Limit gegangen. Das war eine gute Werbung für unseren Sport. Wären wir im letzten Abschnitt nicht unter die Räder gekommen, wäre ein Sieg sicherlich drin gewesen. Leider war unser Allrounder Gergö Kovacs zudem verletzungsbedingt nicht dabei.
Im zweiten Spiel wurde es dezimiert dann natürlich schwierig für uns. Da war die Luft raus. Dennoch können wir auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken und stolz auf die Mannschaft sein.“
Yannik Zilken und Kapitän Lukas Stöffges hat die Serie viel Freude bereitet: „wir haben im ersten Spiel stark aufgespielt und unsere Erwartungen übertroffen. Das Spiel am Donnerstag war ein gelungener Einstieg in die A-Gruppe. Lange konnten wir mit dem Rekordmeister mithalten. Das zweite Spiel sollte nicht überbewertet werden. Wir freuen uns auf die nächste Saison mit gleicher Truppe, vielleicht ergänzt um weitere Verstärkungen.“
Final beendet ist die Saison jedoch noch nicht. Krefeld wird in einem Platzierungsturnier der A-Gruppe noch über Pfingsten gegen die weiteren Verlierer der Viertelfinale Bayer Uerdingen, White Sharks Hannover und den SVV Plauen antreten. Hier geht es aber letztlich dann um nichts mehr.

Spielergebnis SVK 72 vs. Spandau Berlin (Spiel 1):
11:15 (3:2, 3:2, 3:6, 2:5)
Torschützen:
Tobias Kreuzmann (4), Lukas Stöffges, Robert Glüder, Sven Roeßing (je 2), Paul Huber
Spieler des Tages:
Tobias Kreuzmann

Spielergebnis Spandau Berlin vs. SVK 72 (Spiel 2):
21:8 (8:0, 4:1, 4:3, 5:4)
Torschützen:
Leonhard Munz, Lukas Stöffges (je 2), Bastian Schmellenkamp, Phillip Stachelhaus, Yannik Zilken, Janek Neuhaus (je 1)
Spieler des Tages:
Sascha Vaegs

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