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RSV Hannover erwartet Bochum zum Pokal-Comeback

So etwas nennt man auch „Spiel des Jahres“: Am Donnerstag trifft der niedersächsische Oberligist RSV Hannover in der ersten Runde des Deutschen Wasserball-Pokals (DSV-Pokal) auf den Bundesliga-Aufsteiger SV Blau-Weiß Bochum, Angeschwommen wird um 20 Uhr im Sportbecken des Laatzener Freizeitbades „aquaLaatzium“.

Der im Männer-Bereich im Aufwind befindliche LSN-Vertreter ist gegen die ambitionierten Westfalen krasser Außenseiter, dennoch ist die Partie eine Reminiszenz an glorreiche Zeiten: In den 1970er-Jahren war der Stadtteilverein in der damals zweitklassigen Regionalliga Nord aktiv und dort einmal sogar auch im Bundesliga-Aufstiegsturnier vertreten. Bei dem erst 1972 eingeführten DSV-Pokal stieg die Mannschaft, zu der mit Karl-Heinz Windt auch der heutige Co-Trainer der Waspo 98 Hannover gehörte, bei den damaligen Turnierrunden ins Wasser.

Die Partie kommt nominell sogar vor den Toren der Landeshauptstadt zur Austragung, allerdings hält eine über den Hauptbahnhof führende Straßenlinie direkt vor dem Laatzener Freizeitbad. Die von Landeswasserballwart Jens Liedkte betreuten Niedersachsen, die vor Corona lange Jahre nur auf Bezirksebene vertreten gewesen waren, verfügen mit dem Stöckener Bad ihrerseits nur über eine kleine 25-Meter-Halle mit lediglich fünf Bahnen, die zudem kaum Platz am Beckenrand bietet.

Die Erstrundenbegegnung sollte ursprünglich am 7. Oktober als Doppelveranstaltung mit der Partie der heimischen SpVg Laatzen gegen den SV Cannstatt (13:20) stattfinden, fiel terminlich aber dem Bochumer Trainingslager in Thessaloniki (Griechenland) zum Opfer.