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Orca-Männer unterliegen White Sharks deutich

Im Duell der Nachwuchs-Hochburgen zieht Potsdam den kürzeren

Der große „Aufreger“ des letzten Wasserball-Bundesliga-Spieltags war sicher die überraschende Heimspiel-Niederlage (7:9) des amtierenden Deutschen Meisters Waspo 98 Hannover gegen den ASC Duisburg. Aber auch auf das Aufeinandertreffen der beiden deutschen Nachwuchs-Hochburgen White Sharks Hannover und Potsdam Orcas am Sonntag-Nachmittag wurde mit Spannung erwartet. In der Partie der beiden Teams im jeweiligen Altersdurchschnitt von rund 20 Jahren hatte Hannover dann aber doch klar die Nase vorn. 5:9 (1:2, 0:1, 0:3, 4:3) unterlag die Potsdamer Mannschaft von Trainer Alexander Tchigir im Stadionbad am Maschsee.
Dem grippegeschwächten Orca-Team fehlte es vor allem im Angriff an Durchschlagskraft und Konsequenz, um die ersten Saisonpunkte zu holen. Erst im Schlussviertel fanden da die Tchigir-Jungs die notwendige Lockerheit, um die guten Möglichkeiten zu verwandeln. Vier der insgesamt fünf Treffer wurden dort erzielt, allerdings war vor dem letzten Anschwimmen die Messe bereits gesungen. Insbesondere in den Standardsituationen nach Zeitstrafen zeigten sich die Sharks abgeklärter. Während die Gastgeber zwei ihrer vier Überzahlspiele in Treffer ummünzen konnten, gelang das Potsdam bei insgesamt sieben Gelegenheiten erst in der letzten. Lu Meo Ulrich erzielte da nach schöner Kombination seinen ersten Saisontreffer zum 5:9-Endstand.
Im sehr fair geführten Spiel hatte Hannover mit einer 2:0-Führung im ersten Viertel den besseren Start. Noch vor der ersten Pause erzielte Till Hofmann den 1:2-Anschluss. Dieser Treffer sollte aber für genau 19 Minuten der einzige der Potsdamer Angriffsreihen bleiben. Erst beim Spielstand von 1:7 im letzten Abschnitt erzielte Finn Taubert das zweite Orca-Tor. Mit der Vorentscheidung im Rücken ließen die bis dahin sehr konzentrierten White Sharks die Zügel etwas lockerer. Tore durch Florian Burger, Taubert und eben zuletzt Ulrich sorgten für einen versöhnlichen Abschluss und 5:9-Endstand.
Auch beim nächsten Spieltag werden die Potsdamer vergeblich auf Punkte warten, wenn der Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04 am Samstag (18 Uhr) im blu gastiert. Danach stehen allerdings auswärts am 3. Dezember gegen die SG Neukölln und eine Woche später daheim gegen den SSV Esslingen wichtige Partien an, in denen der OSC Potsdam Zählbares nach Hause bringen möchte.
Potsdam: Torhüter Antonio Vukojewic/Erik Dortmann, Konstantin Hüppe, Finn Taubert (2), Ákos Karacs, Florian Burger (1), Matti Arnold, Lauritz Lück, Noel Eisenreich, Ferdinand Korbel, Till Hofmann (1), Arne Hofmann, Lu Meo Ulrich (1)

Wasserball-Bundesliga 2022/2023
Ansetzungen und Resultate Wochenende

Sonnabend, den 19. November 2022
18:00 SG Neukölln – Wasserfreunde Spandau 04 6:36 (0:11, 2:8, 3:7, 1:10)
18:00 Waspo 98 Hannover – ASC Duisburg 7:9 (1:2, 4:5, 1:1, 1:1)
19:00 SV Ludwigsburg – SSV Esslingen 13:9 (4:2, 2:4, 3:1, 4:2)
Sonntag, den 20. November 2022
18:00 White Sharks Hannover – OSC Potsdam 9:5 (2:1, 1:0, 3:0, 3:4)

Tabellenstände

Gruppe A

1. Wasserfreunde Spandau 04 3/14 80:12 6
2. ASC Duisburg 3/14 48:28 6
3. Waspo 98 Hannover 3/14 43:18 4
4. White Sharks Hannover 3/14 27:34 4
5. SV Ludwigsburg 3/14 32:41 4
6. OSC Potsdam 3/14 21:41 0

7. SSV Esslingen 3/14 19:49 0

8. SG Neukölln 3/14 26:75 0

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