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Wasserball Challenger Cup in Slowenien

Die Profis von Apollon sind am Ende noch ein Tor zu gut

Die Ludwigsburger Wasserballer haben das erste Spiel beim neuen LEN Challenger Cup knapp mit 9:10 (2:5/2:2/5:2/1:2) verloren. Die griechischen Vollprofis von GS Apollon Smyrnis waren einen Tick zu stark. Am Samstagabend sollte der SVL die zweite Partie gegen AVK Triglav Kranj aus Slowenien nun gewinnen, um sich das Ticket für das Viertelfinale des Challenger Cups zu sichen.

Unmittelbar nach dem Abpfiff des ersten Spiels beim Challenger Cup erklärt der SVL-Betreuer Adrijan Jakovcev: „Wir haben wohl eines der besten Spiele der j&u uml;ngeren Vereinsgeschichte abgeliefert – auch wenn wir dieses knapp verloren haben.“ Apollon – aktuell Nummer Drei im Land des amtierenden Weltmeisters hatte man zum Ende des dritten Viertels am Rande einer Niederlage. „Darauf könne man gegen dieses Profiteam stolz sein.“

Die beiden Teams vor dem Anpfiff zur Auftaktpartie
Gute eine Stunde zuvor. Zum Auftakt am Freitagabend geht es gleich gegen das vermeintlich beste Team des kleinen Turniers in Slowenien, gegen GS Apollon Smyrnis. Der SVL legt vor, geht in Führung – das 0:1 markiert durch Sergio Prieto. Dann aber der Ausgleich, und die Führung für die Griechen. Ausgleich durch Tobi Bauer und dann wiederum die neuerliche Führung für Apollon. 3:2 und auch noch das 4:2. Nur ein paar Sekunden vor dem Ende des ersten Viertels das 5:2 für die Mannschaft aus Südeuropa, was früh nichts gutes verheißen lässt.

Im zweiten Viertel tut sich zunächst nichts Zählbares, in der vierten Minute indes fällt das 6:2 für Apollon. Sekunden später erzielt Prieto den Anschlusstreffer für Ludwigsburg zum 6:3. Auszeit Ludwigsburg. Doch das nächste Tor machen erneut die Griechen, 7:3. Prieto versenkt den Ball ins gegnerische Tor, 7:4. Das zweite Viertel lief deutlich besser als das erste, man ist auf Augenhöhe. Darauf lässt sich aufbauen.

In der Halbzeitpause sagt der SVL-Betreuer Dieter Gscheidle, „wir kommen immer besser ins Spiel. Wir sind am Drücker gegen den Turnier-Favoriten.“ Supergut aufgelegt sei der Sergio – das Spiel laufe besser als erwartet. An der Chancenverwertung müsse allerdings noch gearbeitet werden.

Anpfiff der zweiten Hälfte und eines legendären dritten Viertels. Nach gut einer Minute macht Zvonimir Andelic für den SVL das 7:5. Ludwigsburg ist dran an den Griechen, deren Trainer daraufhin eine Auszeit nimmt. Wenig später das 8:5 für Apollon. Quasi im Gegenzug macht Bauer für Ludwigsburg das 8:6. Unterzahl SVL, die man erfolgreich verteidigen kann und dann ist es Kapitän Nino Blazevic vorbehalten mit dem 8:7 die Schwarz-Gelben wieder ins Spiel zu bringen.

Teams aus 4 Ländern und Schiedsrichter und Offizielle aus weiteren 8 Ländern treffen in Kranj aufeindaner, um die beiden Teilnehmer für das Viertelfinale des LEN Challenger Cups zu ermitteln
Die Stimmung im Team ist top. Ludwigsburg dreht weiter auf, spielt nun besser als die Griechen, bietet ein richtig gutes Wasserballspiel. In der sechsten Minute des Viertels gleicht Mikail Metodiev zum 8:8 aus. Und dann legt Vitor Pavicic-Capucho sogar noch einen Treffer oben drauf und der SVL übernimmt damit die Führung. 9:8 für Ludwigsburg. Was für ein Viertel! Nur ein paar Sekunden später allerdings gelingt den Griechen der Ausgleich. Es steht 9:9. Alles ist möglich im letzten Viertel! Gscheidle lobt die „absolut geschlossene Mannschaftsleistung“.

Auf in die letzten acht Minuten! Die beginnen mit einem Gegentor zum 10:9. Dritter Ausschluss für Centerverteidiger Aleksa Manic, ein herber Verlust für den SVL, und zunächst Unterzahl. Postwendend macht Apollon auch noch das 11:9. Jetzt muss Ludwigsburg nachlegen. Eine SVL-Auszeit und eine Überzahl für die Schwaben. Aber es gelingt kein Treffer. In der letzten Minute ist es wiederum Goalgetter Prieto der mit seinem vierten Treffer zum 11:10 verkürzt. Als noch 25 Sekunden auf der Uhr sind nimmt Apollon eine letzte Auszeit – und rettet die knappe Führung ins Ziel. Schade, knapp verloren, aber internationale Reputation gewonnen.

Am Samstag geht es um 20:30 Uhr gegen den Gastgeber weiter.

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