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DOPPEL-OLYMPIASIEGER SAVIC TRITT ZURÜCK

Der amtierende Doppelolympiasieger Serbien steht auf dem Weg zu den 2024er-Spielen in Paris (Frankreich) ohne Cheftrainer da: Drei Wochen nach dem enttäuschenden neunten Platz bei den Europameisterschaften in Split (Kroatien) hat jetzt Dejan Savic seinen Rücktritt erklärt – dem Vernehmen nach aus eigenem Antrieb. Ein Einschnitt ist es in jedem Fall: Mit seinen beiden Goldmedaillen in Serie schrieb der 47-Jährige in der ältesten olympischen Mannschaftssportart Geschichte.

Savic zählt zu den absoluten Größen der Sportart und ist mit 444 Auftritten Rekordnationalspieler seines Landes. 2013 übernahm der Belgrader nach zuvor zwei verpassten Olympiasiegen die Nationalmannschaft Serbiens und führte diese nach 28-jähriger Durststrecke zu den Goldmedaillen von 2016 und 2021 in Rio de Janeiro (Brasilien) und Tokio (Japan). Darüber hinaus wurde er mit den „Blauen“ 2015 in Kasan (Russland) Weltmeister.

Bei beiden Turnieren hatte Savic allerdings jeweils auf recht alte Teams gesetzt. Der nunmehrige Neuaufbau gestaltet sich dementsprechend schwierig, was sich im nacholympischen Jahr auch in ungewohnten Mannschaftsaufstellungen niederschlug. Bei den kurzfristig angesetzten Weltmeisterschaften in Budapest (Ungarn) wurde Serbien ungewohnter Fünfter, vergangenen Monat folgte in Split beim Auftritt eines besseren Perspektivteams mit Rang neun (geteilt mit den 1927er-Titelkämpfen) sogar das schlechteste Resultate der EM-Historie.

Serbiens führender Wasserball-Journalist Dejan Stevovic hatte nach dem neunten Platz von Split durchblicken lassen, dass Savic von Verbandsseite wohl eine Schonfrist bis zu den 2024er-Spielen bekommen würde. Diesen Weg wollte der vielgeschätzte Trainer dann doch nicht einschlagen – die Karten im serbischen Wasserball werden nun also auch im Umfeld neu gemischt.

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