Das „Wunder“ von Bukarest
13. Januar 2022
SPANDAU MIT KAMPFLOSEN „BIG POINTS“ IN BUDAPEST
13. Januar 2022
Alle anzeigen

Jetzt müssen Siege her

SV-Wasserballer beim Aufsteiger in Neustadt/Weinstraße

(prg) Wollen die Weidener Wasserballer die letzten, wenn auch nur theoretische Chancen ergreifen, den Klassenerhalt vorzeitig, noch in der Vorrunde zu erzielen, müssen zuerst Mal zwei Siege aus den verbleibenden zwei Partien eingefahren werden. Die erste Aufgabe erwartet die Aigner-Schützlinge am kommenden Samstag beim Aufsteiger SC Neustadt/Weinstraße. Nach dem überzeugenden 16:9 Sieg, kurz vor der Weihnachtspause, scheinen die Chancen nicht schlecht, von einem Selbstläufer kann aber sicherlich nicht die Rede sein. Neustadt ärgerte schon zum Beginn der Runde so einige Favoriten, bewies als Aufsteiger deutlich seine Konkurrenzfähigkeit in der Runde und sammelte, vor allem in eigenen Gewässern wichtige Punkte.

Ströll und Underberg fehlen, Brunner feiert Comeback nach über 4 Jahren
Trainer Thomas Aigner kann diesmal, anders als beim Heimspiel gegen die Pfälzer, nicht auf seinen gesamten Kader zurückgreifen, sein Team bleibt aber gut aufgestellt. Fehlen wird aus persönlichen Gründen, der zuletzt stark aufspielender Center Jakob Ströll und der erkrankte Youngstar Denys Underberg. Sein Comeback wird aber ein Weidener Eigengewächs Louis Brunner feiern. Der „verlorene Sohn“ kehrte kurz vor Weihnachten, pünktlich zum Wechselfenster, aus seinem Auslandsaufenthalt in den USA und Australien nach über vier Jahren zurück und wird in Neustadt zu seinem Heimatsteam stoßen. Louis blieb während seiner Studienzeit aktiv, trainierte beinahe ununterbrochen weiter und sammelte seine Erfahrungen in diversen Universitätsteams. „Louis ist wieder da und als ob er nie fort gewesen wäre. Er ist ein cooler Typ, eine Bereicherung für uns nicht nur im sportlichen, sondern auch im gesellschaftlichen Sinne. Wir freuen uns, dass er wieder bei uns ist“ äußert Trainer Aigner seine Freude über Brunners Rückkehr. Dass Jakob Ströll auf der Centerposition und der kreative Denys Underberg fehlen werden, bedauern die Verantwortlichen, sehen aber genügend Potenzial in der Mannschaft die Ausfälle zu kompensieren. „In der gesamten Runde wird es immer wieder Situationen geben, in denen wir auf unseren gesamten Kader angewiesen sind, um Ausfälle zu kompensieren. Jeder Ausfall ist schmerzhaft, aber solange die Anzahl der Verluste nicht ausartet, müssen wir in der Lage sein unsere Leistungsfähigkeit nicht einstürzen zu lassen. Dafür haben wir auch genügend Aktiven im Boot“ erklärt Teamleiter Irek Luczak die personelle Situation.

Selbst die kleinste Restchance nutzen
Die sehr junge Mannschaft aus der Pfalz darf unabhängig von der Verfassung der Weidener nicht unterschätzt werden und das wissen die SV-Verantwortlichen sehr wohl. Die Truppe um den kroatischen Trainer Davorin Golobic ist nämlich sehr motiviert und zeigte bisher, dass sie durchaus in der Lage ist, auch die etablierten Bundesligisten zu ärgern. Trainer Aigner verlangt deshalb von seinen Schützlingen volle Konzentration und unbedingt auch Leidenschaft, denn es geht schließlich um die letzten Chancen, den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern. Das kann ausschließlich mit den Siegen in Neustadt und anschließend, eine Woche später in Weiden gegen Düsseldorf gelingen. Die Siege sind die erste Voraussetzung, glückliche Punkteteilung in den übrigen Spielen der Runde eine weitere. Die Chancen sind relativ gering, aber sie sind in der Theorie existent und solange es möglich ist, wollen die Oberpfälzer alles dafür leisten. „Das soll eigentlich für jeden Sportler selbstverständlich sein, jede, noch so kleine Chance versuchen zu nutzen, um sportliche Ziele zu erreichen. Das sollen wir uns auch jetzt anstreben und weiterverfolgen“ mit diesem Motto gibt Trainer Aigner die weitere Marschroute vor.

Das SV-Team für Samstag
Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann, Kyrylo Olkhovsky, Louis Brunner, Cedrik Zupfer, Thomas Kick, Denis Reichert, Robert Reichert, Marek Janecek, Andreas Jahn, Sean Ryder, Andreas Widiker und Stepan Rezek
Trainer Thomas Aigner

Comments are closed.