Spandaus Männer besiegen Meister Waspo 98 Hannover und gewinnen den Supercup

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Spandaus Männer besiegen Meister Waspo 98 Hannover und gewinnen den Supercup

Die Männer der Wasserfreunde Spandau 04 haben zum 16. Mal den deutschen Supercup im Wasserball gewonnen. Die Berliner siegten bei Meister und Pokalsieger Waspo 98 Hannover mit 13:12 (3:4, 4:2, 3:2, 3:4). Dimitrios Nikolaides, Maurice Jüngling, Denis Strelezkij und Dimitri Kholod waren mit je zwei Treffern die besten Schützen beim Sieger, für Waspo hatten Aleksandar Radovic, Matija Brguljan und Fynn Schütze sogar jeweils dreimal getroffen.

„Die neue Saison fängt sehr gut an für uns. Auch tut dieser Erfolg dem Selbstbewusstsein ganz gut, denn wir waren diesmal auf jeden Fall auch der verdiente Sieger. Mit viel Kampfgeist und Moral war heute jeder bereit, die entscheidenden Extrameter zu machen“, sagte Spandaus Vereinspräsident Hagen Stamm. Als Zuschauer brauchte der frühere Bundestrainer allerdings gute Nerven. Denn die bis Mitte des dritten Viertels erarbeitete Drei-Tore-Führung der Spandauer schmolz im Schlussabschnitt dahin, zweieinhalb Minuten vor Ende lag plötzlich doch wieder Gastgeber Hannover mit 12:11 vorn. Doch nach einer ungewohnt titellosen Saison blieb der Siegeswille beim deutschen Rekordmeister diesmal ungebrochen und Marko Stamm erzielte 89 Sekunden vor Schluss dann den entscheidenden Treffer zum 13:12.

„Das war nichts für schwache Nerven und am Ende ein wichtiges Ausrufenzeichen von uns. Wir wissen jetzt, dass wir Hannover besiegen können. Die wurden sich langsam etwas zu sicher“, sagte Stamm junior. „Auf jeden Fall ist dieser Sieg für das nächste Duell in der Champions League auch gut für den Kopf.“ Schon am 10. November treffen beide deutsche Topteams dann in der Gruppenphase der Königsklasse aufeinander, nach den Auftaktniederlagen bereits mit richtungsweisendem Charakter.

Während Marko Stamm, der als Trainer der Spandauer Frauen-Mannschaft am Vorabend bereits den deutschen Pokalsieg errungen hatte, nach der Siegerehrung durch DSV-Präsident Marco Troll mit den Seinen zum Feiern („Heute darf ich ja etwas doller“) in die Hauptstadt reiste, richteten sie bei Waspo schon mal die Krone. „Glückwunsch an Berlin“, sagte Trainer Karsten Seehafer. „Das war aber eigentlich ein Spiel, das keine Sieger verdient hatte.“

Herausgeber:
Deutscher Schwimm-Verband e.V.

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