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Wasserballer beim Eurocup in Sizilien

Sehr gutes zweites Viertel reicht nicht

Zweites Spiel, zweite Niederlage für die Wasserballer des SVL. Gegen Peristeriou (Griechenland) zeigen die Ludwigsburger eine bessere Leistung als im ersten Match gegen Straßburg. Ein sehr gutes zweites Viertel reicht aber nicht gegen das Top-Team aus Südeuropa.

Bereits ein paar Sekunden nach dem Anpfiff des Samstagsspiels der SVL-Wasserballer beim Eurocup in Sizilien steht es 1:0 für Peristeriou. Dann 2:0. Wieder kein guter Start für Ludwigsburg. Dem Club gelingt im ersten Viertel nicht ein Tor, trotz zahlreicher Chancen. Nach acht Minuten steht es 4:0.

Das zweite Viertel indes läuft dann viel besser. Tor Martinic, 4:1. Tor Martinic, 4:2. Tor Martinic, 4:3. Der SVL ist jetzt richtig gut im Spiel. Dann auch noch eine super Aktion des SVL Torwarts Pisk. Der Sprecher, der das Spiel im Internet auf italienisch kommentiert, ist begeistert. Jeder versteht dessen Worte, auch wer kein Italienisch spricht: „Bella Parada.“ Doch gleich im Gegenzug fällt das 5:3. Leider. Damit ist die Ludwigsburger Aufholjagd beendet. Nach der Halbzeit steht es 6:3.

Im dritten Viertel kommt der SVL nochmal ran, 6:4. Dann nochmal eine top Parade von Pisk. Doch bald fällt das 7:4. Nach einem Fünf-Meter für die Griechen steht es bald 8:4 – und den meisten SVL-Spielern und den Zuschauern daheim an den Bildschirm dürfte klar sein: dieses Spiel gegen eine griechische Top-Mannschaft ist kaum mehr zu gewinnen. Pfiff. Ende des dritten Viertels. Im letzten Viertel schaffen die Griechen drei Treffer, dem SVL gelingen durch van der Bosch und Domagoj Mijatovic zwei. Mit dem Schlusspfiff steht es also 11:6 für Peristeriou.

Dieter Gscheidle, Technical Support beim SVL, sagt nach dem Spiel, der SVL habe wesentlich besser gespielt als am Freitag – nach dem Schlusspfiff gegen Straßburg hieß es 16:8. Aber auch jetzt gegen die Griechen sei die Chancenverwertung mangelhaft gewesen, dafür hätten „Kampf und Einstellung gestimmt“.

Van der Bosch spricht von vielen Höhen und Tiefen im Spiel, „ein heftiges Auf und Ab“. 15 Ausschlüsse und nur zwei Tore, „damit gewinnst du niemals ein Spiel“. Positiv sei, dass „wird uns nach dem 4:0 rangekämpft haben“. Die Mannschaft sei ein Stück weit zusammengewachsen. „Wir hatten uns aber mehr ausgerechnet.“

Matthias Nagel, SVL-Vizepräsident, sagt: „Wir waren besser und präsenter als am Freitag.“ Leider habe der SVL am Anfang wieder zu deutlich zurück gelegen, „das war für das gesamte Spiel eine Hypothek“. Phasenweise habe das Team „richtig gut gespielt und gekämpft – uns fehlt leider noch die Spielpraxis, man sieht aber den Fortschritt“. Nun gelte es, sich am Sonntag nochmals zu steigern.

Der Trainer Janusz Gogola sagt, „das Team war gut eingestellt und konnte über mehrere Phasen als gleichwertiger Gegner mithalten, sogar das Spiel dominieren“. Fehlendes Glück und nicht ausgenutzte Überzahlsituationen führten leider ständig zu Rückständen. „Gute kämpferische Leistung trug zu mehreren Unterzahlspielen bei, sodass das Team dadurch geschwächt war und ohne Führungsspieler über längere Strecken auskommen musste.“ Die Leistung beider Center, Timo van der Bosch und Mikael Metodiev, „stachen hervor“, was vor allem bei dem Neuling, Mikael, sehr positiv aufgefallen sei. „Im Ganzen eine sehr lehrreiche Begegnung für unser Team.“

Im dritten Spiel trifft Ludwigsburg auf die Gastgeber des CC Ortigia. Dieses Spiel beginnt am Sonntag um 12 Uhr.

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