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SPANDAU UND WASPO 98 MIT ENDRUNDENBLICK

Von Wolfgang Philipps

Die Titelfavoriten machen den Anfang: An diesem Sonnabend stehen die beiden ersten Viertelfinalpartien des noch laufenden DSV-Pokals 2021 an. Im Berliner Derby stehen sich am Nachmittag die SG Neukölln und Titelverteidiger Wasserfreunde Spandau 04 gegenüber (15:30 Uhr, Schöneberger Schwimmsporthalle), am frühen Abend folgt das Duell der letztjährigen Medaillengewinner Waspo 98 Hannover und OSC Potsdam (18:30 Uhr, Stadionbad). Die Partien des Würzburg 05 gegen den SV Ludwigsburg sowie der SV Krefeld 72 gegen den ASC Duisburg kommen aufgrund der derzeit laufenden Erstrundenpartien im Euro Cup erst in der kommenden Woche zur Austragung.

Mit dem Viertelfinale können sich die beiden nationalen Meisterschafts- und Pokalfavoriten erstmals in dieser Saison zumindest in ihrem Heimbad präsentieren: Zwar sind Wasserfreunde nominell bei der SG Neukölln zu Gast, doch Neukölln wird im Gegensatz zur Pokalpartie am vergangenen Dienstag diesmal nicht im Vereinsfreibad, sondern unter dem Dach der von beiden Vereinen genutzen Schöneberger Schwimmsporthalle auflaufen. Waspo 98 steigt zum ersten Heimspiel der Saison zusammen mit dem Pokalturnier der Frauen bereits im „großen“ Stadionbad ins Becken, so dass unter Auflagen auch ein begrenztes Zuschauerkontingent zugelassen ist.

An der Favoritenposition der beiden Vorjahresfinalisten hat sich zur neuen Saison nichts geändert, allerdings gestalten sich die Personalien unterschiedlich: Bei Spandau 04 wird es eine ganze Reihe neuer Akteure geben, wozu ausländische Spieler aber auch deutsche U20-Akteure zählen. Waspo 98 vertraut weiter auf seine Meistermannschaft von 2021 und wird ansonsten den Trend des sanften Übergangs von der Talentschmiede White Sharks Hannover zu dem Champions League-Klub fortsetzen. Spannend bleibt in der langen Saison, wer hier aus der mittlerweile recht großen Zahl jüngerer Spieler jeweils eine Nominierung für eine Partie erhält.

Gastgeber SG Neukölln hält sich mittlerweile seit 2013 in der A-Gruppe der Bundesliga und damit unter den Top Acht des deutschen Vereinswasserballs, ist in den Pokalduellen allerdings chronisch glücklos: Zum wiederholten Mal geht es in der entscheidenden Phase des Wettbewerbs gegen den Nachbarn Spandau, gegen den noch nie gewonnen werden konnte. Mittlerweile datiert die letzte Endrundenteilnahme der Berliner, die in diesem Jahrtausend öfter im Europapokal als auf der Finalveranstaltung vertreten gewesen sind, bereits aus dem Jahre 2002.

Der national zuletzt mit Bronzemedaillen überhäufte Vorjahresdritte OSC Potsdam musste zuletzt mehre Abgänge, darunter auch Torjäger Lukas Küppers zum Dauerrivalen ASC Duisburg, verzeichnen und wird daher mit einem verjüngten Team in die neue Saison gehen. Bereits der 8:7-Auswärtserfolg im Achtelfinalduell bei Duisburg 98 fiel äußerst mühsam, und für den Auftritt in Hannover droht der Ausfall weiterer Akteure, wie es von OSC-Seite hieß. Potsdams sportlicher Leiter André Laube spricht angesichts des zu erwartenden Durchschnittsalters des Teams daher auch bereits von einer „Klassenfahrt“.

DSV-Pokal 2021

Ansetzungen Viertelfinale

Sonnabend, den 2. Oktober 2021
15:30 SG Neukölln – Wasserfreunde Spandau 04 (Schöneberger Schwimmsporthalle)
18:30 Waspo 98 Hannover – OSC Potsdam (Stadionbad)

Freitag, den 8. Oktober 2021
20:00 SV Würzburg 05 – SV Ludwigsburg (Wolfgang-Adami-Bad)

Sonnabend, den 9. Oktober 2021
18:00 SV Krefeld 72 – ASC Duisburg (Badezentrum Bockum)

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