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Wasserballer im Pokal gegen Cannstatt

Für den SVL-Center Timo van der Bosch ist das Pokalspiel gegen den SV Cannstatt ein ganz besonderes Spiel. Er hat lange für Cannstatt gespielt, kennt den Club und die Atmosphäre in deren Vereinsbad wie kein anderer im SVL-Team.

„Wir dürfen Cannstatt nicht unterschätzen“, sagt der Ludwigsburger Nationalspieler Timo van der Bosch. In den Trainingsspielen der vergangenen Jahre war der SVL zwar immer klar überlegen, aber „die Cannstatter werden kämpfen, speziell im eigenen Becken“ im Mombach-Bad in Cannstatt. In den ersten Vierteln werde das Pokalspiele &b dquo;nicht so klar“ zugunsten von Ludwigsburg laufen, vermutet van der Bosch. Die Cannstatter Zweitligaspieler hätten eine gute Moral. „Wir müssen ins Spiel kommen“, wenn das klappt „werden wir als Sieger hervor gehen“. Klar sei indes auch: Cannstatt habe in dem Match gegen Ludwigsburg „nichts zu verlieren“.

Der SVL-Team-Manager Adrijan Jakovcev sagt mit Blick auf das Spiel, das am Freitagabend angepfiffen wird: „Wir freuen uns das Lokalderby spielen zu dürfen. Wir respektieren den großen Traditionsverein und ehemaligen Deutschen Meister, wissen aber auch: Wir sind die klaren Favoriten.“ Die SVL-Spieler würden Cannstatt „erst nehmen und seriös auftreten“. Ludwigsburg wolle umbedingt siegen und im Pokal eine Runde wieder kommen.

Auf der Facebook-Seite des SV Cannstatt heißt es: „It’s derby time.“ Die Losfee habe Cannstatt im Achtelfinale des DSV-Pokals „gleich einen echten Hochkaräter beschert“. Am Freitag von 20.30 Uhr an treffen „unsere Jungs auf unsere Nachbarn vom SVL“. Die Europapokalteilnehmer aus Ludwigsburg gingen, so der SVC weiter, „als klarer Favorit in die Partie, doch an der Mombachquelle werden keine Geschenke verteilt“. Das Spiel werde auf dem YouTube Kanal „SVC Waterpolo“ live übertragen und kommentiert.

Der SVL will beim Pokal möglichst bis ins Final Flour Turnier kommen. Klar, der Erfolg hänge immer auch von den Auslosungen ab, sagt der SVL-Vizepräsident Matthias Nagel. Gegen die beiden deutschen Top-Teams Waspo Hannover und Spandau sei „meistens Schluss“. Gegen alle anderen Mannschaften indes „rechen wir uns schon ein bisschen was aus“. Wenn Ludwigsburg jetzt Cannstatt schlägt und dann auch noch das Viertelfinale gewinnt, spielt das Team mit dem neuen Trainer Janusz Gogola im Final-Four-Tournier Mitte Oktober um den Deutschen Pokal, wäre also unter den vier besten Teams Deutschlands. Das gab es in der Geschichte des SVL noch nie.

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