Frauen der Wasserfreunde Spandau 04 sind Deutscher Meister

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Frauen der Wasserfreunde Spandau 04 sind Deutscher Meister

Die Wasserballerinnen der Wasserfreunde Spandau 04 sind nach 2019 zum zweiten Mal Deutscher Meister. Die Berlinerinnen setzten sich am Sonntag im dritten und entscheidenden Spiel der Finalserie im Modus „Best of three“ mit 9:7 gegen den SV Bayer Uerdingen 08 durch. „Ich bin super happy und megastolz auf das ganze Team“, jubelte Kapitänin Belén Vosseberg. „Wir haben heute von Anfang an Stärke demonstriert und Bayer gezeigt, dass hier nichts zu holen ist. Wir haben gezeigt, dass wir trotz aller Umstände in dieser Saison die Besten sind und am Ende auch verdient den Titel geholt.“

Erst seit der Saison 2018/19 nimmt Spandau überhaupt am Spielbetrieb bei den Frauen teil und hat seitdem auf nationaler Ebene sämtliche Titel gewonnen. Im vergangenen Jahr war die Bundesligasaison wegen der Coronavirus-Pandemie vorzeitig abgebrochen worden, Spandau hatte im Herbst jedoch den Pokalwettbewerb gewonnen. Über zwei Jahre war das Team von Trainer Marko Stamm gegen die heimische Konkurrenz sogar ungeschlagen, ehe Uerdingen ihnen am Samstag im zweiten Finalspiel beim 13:11 die erste Niederlage nach zuvor 19 Siegen in Serie zugefügt hatte. Nachdem Berlin die erste Partie auch nur knapp mit 12:11 nach Fünfmeterschießen gewonnen hatte, war auf einmal alles wieder offen.

„Die Niederlage im zweiten Spiel hat uns wachgerüttelt und für das dritte Spiel noch einmal für extra Ansporn gesorgt“, sagte Vosseberg. Für das große Finale waren am Sonntag erneut eine geringe Zahl an Zuschauer*innen in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg zugelassen, die für einen passenden Rahmen für das große Finale sorgten. Im Entscheidungsspiel überzeugte Spandau von Beginn an mit starkem Pressing in der Verteidigung. In der Offensive gelangen zudem immer wieder gute Pässe auf die Centerposition zu Mariam Salloum, die am Ende mit zwei Treffern ebenso mit Nadine Hartwig und Lynn Krukenberg beste Torschützin auf Spandauer Seite wurde. Zwischenzeitig führten die Gastgeberinnen bereits mit 4:1, ehe Uerdingen durch zwei Treffer seiner besten Torschützin Greta Tadday (insgesamt drei Tore) wieder herankam. Im zweiten Abschnitt gelang Nationalspielerin Aylin Fry mit dem einzigen Treffer dieses Viertels dann sogar der Ausgleich.

Nach der Pause traf Hartwig doppelt für Spandau, Nele Baumbach konnte für Bayer verkürzen. Nach weiteren Treffern durch Jennifer Glaser, Mariam Salloum und Lynn Krukenberg lag der Titelverteidiger im letzten Viertel dann erstmals mit vier Toren in Führung (9:5). Das war die Entscheidung, denn Uerdingen konnte durch zwei Tore von Ira Deike nur noch verkürzen.

Herausgeber:
Deutscher Schwimm-Verband e.V.

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