Spiele um den Klassenerhalt gegen den Duisburger SV kommen nicht mehr zur Austragung

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Spiele um den Klassenerhalt gegen den Duisburger SV kommen nicht mehr zur Austragung

SVL spielt um Platz fünf in der Bundesliga

Die Wasserballer des SV Ludwigsburg spielen bei zwei Turnieren Ende Mai und Anfang Juni in der Bundesliga um die Plätze fünf bis acht. Mindestens eins der Turniere soll nach dem Wunsch des SVL daheim im Freibad Hoheneck ausgetragen werden.

SSV Esslingen, SG Neukölln, White Sharks Hannover – das sind die Gegner, die der SVL bei den zwei noch anstehenden Wasserballtunieren in der Bundesliga hinter sich lassen will. Bei den Turnieren werden die Plätze fünf bis acht ausgespielt. Platz fünf wäre ein gro& szlig;er Erfolg für Ludwigsburg, im Vorjahr war der SVL auf Platz sechs gelandet und würde zudem wohl die erneute Qualifikation für Europa bedeuten.

Der SVL-Vizepräsident Matthias Nagel sagt, „wir haben uns für beide Turniere beworben“. Der SV Ludwigsburg habe in der Vorrunde zugunsten der Berliner Vereine auf ein Austragungstrecht verzichtet, um so den Reiseaufwand für alle Beteiligten gering zu halten. Auch im Vorjahr sei kein Turnier in Ludwigsburg gespielt worden, gleichwohl man damals wie heute mit besten Bedingungen „an der frischen Luft“ aufwarten könne.

Deshalb sollte diesmal zumindest ein Turnier der Zwischenrunde im heimischen Gewässer stattfinden, so Nagel. Es sei keinesfalls tragbar, schon wieder weiter weg fahren zu müssen, zum Beispiel nach Berlin – auch wegen des hohen Reiseaufwands.

Der SSV Esslingen hat sich ebenfalls um die Austragung der Turniere beworben. Aus Sicht des SVL wäre es fair, wenn ein Turnier in Esslingen, die ebenfalls bereits bei zwei Turnieren in Hannover antreten durften, und eins in Ludwigsburg vom Verband zugesprochen werden würde.

Ausgetragen werden die Turniere am letzten Maiwochenende und am ersten Wochenende im Juni. Der SVL erwartet, dass das Freibad in Ludwigsburg wegen weiter sinkender Corona-Zahlen bald für die Öffentlichkeit geöffnet wird, eine Austragung der Turnierspiele im Rahmen der Spitzensportverordnung wurde jedoch bereits bei den Bäderbetrieben angefragt. Das Esslingen Vereinsfreibad ist bereits in Betrieb und kam auch am vergangenen Wochenende zum Einsatz, auf ihr erstes Heimspiel warten die Schwarz-Gelben nun seit 9 Monaten.

Eigentlich hätte der SVL noch Relegationsspiele gegen Duisburg austragen sollen, das Team, das dabei zwei Spiele gewonnen hätten, wäre somit für diese Turniere qualifiziert gewesen. Die bereits angesetzten Spiele waren aber wegen eines Corona-Falls bei Duisburg abgesagt worden. Nun haben sich die beiden Clubs aufgrund der Umstände darauf verständigt, dass die Spiele nicht nachgeholt werden. Das Gruppe B-Team aus Duisburg spielt dadurch um die Plätze neun bis zwölf und verzichtet auf ihre Aufstiegsoption.

Der SVL-Teammanager Adrian Jakovcev sagt, „schade, dass wir nicht gegen Duisburg gespielt haben“. Der SVL habe gut trainiert, „und wir bereiten uns nun weiter für die letzten Runden in der Liga vor“. Auch Jakovcev will eins der anstehenden Turniere unbedingt in Ludwigsburg spielen, „wir sind gerne zwei Mal nach Berlin gefahren, haben damals aber schon erklärt: Wir wollen auch in Ludwigsburg spielen und keinen Titel als Reisemeister.“ Platz fünf in der Bundesliga sei für den SVL seit Beginn des Ligabetriebs „das Ziel der Saison“ gewesen. „Davon lassen wir uns nicht abbringen und werden weiter alles in die Waagschale werfen.“

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