Spandau kontra Potsdam: Klare Rollen, aber keine Unterschätzung

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Spandau kontra Potsdam: Klare Rollen, aber keine Unterschätzung

Der Wasserball-Meister des Jahres 2021 (Männer) wird im Best-of-Five-Finale frühestens am 23. Mai und spätestens am 29. Mai zum 100. Nationalchampion gekürt. Aufgrund der Pandemie wurde der Modus angepasst. Nach den Zwischenrunden der Top-Gruppe stehen mit Spandau 04, Waspo Hannover, ASC Duisburg und OSC Potsdam diesem Ranking entsprechend die Halbfinal-Paarungen fest: 1 gegen 4, 2 gegen 3.
Spandau bekommt es im Hin- und im Rückspiel mit dem Vorsaison-Dritten Potsdam zu tun, der torbessere aus beiden Partien wird im Finale stehen. Als Kontrahent wird der Titelverteidiger Waspo Hannover erwartet. Der zunächst angesetzte Mittwochs-Termin des Berlin-Brandenburger Lokalderbys musste auf Freitag verlegt werden, weil in der Wochenmitte die Potsdamer Halle am Luftschiffhafen nicht zur Verfügung steht. Die zweite Begegnung findet wie vorgesehen am Samstag in Berlin-Schöneberg statt.
Alle seit Mitte April gespielten vier Spiele zwischen den Lokalkontrahenten Berlin und Potsdam, in dem mehrere Spieler auf beiden Seiten in früheren Jahren auch bereits im Team des aktuellen Gegners standen, sind deutlich an die Hauptstädter gegangen: 9:5, 16:4, 15:6 und 19:13. „Aber Hochmut kommt vor dem Fall. Wir werden uns hüten, die ‚Orcas‘ zu unterschätzen und werden hoch konzentriert und engagiert agieren“, erklärt Trainer Petar Kovacevic.
Potsdam, als DM-Dritter der beiden letzten Jahre als „dritte Kraft“ hinter Hannover und Pokalsieger Spandau etabliert, tritt zwar als klarer Außenseiter an, wird aber bemüht sein, sich nach dem schwachen 5:10 beim Zwischenrunde-Match gegen Duisburg am vergangenen Wochenende zu rehabilitieren.

Wasserfreunde Spandau 04
Sportliche Leitung
Peter Röhle

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