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Waspo-Frauen sind zurück

Sieben Monate stand der Wettkampfbetrieb für die Frauenwasserballmannschaften seit der Pokalendrunde im September 2020 in Deutschland still. Am vergangenen Wochenende haben die sieben Teams aus der Bundesliga den Spielbetrieb wieder aufgenommen.

Ähnlich wie bei den Herren wird auch bei den Frauen in verschiedenen Vorrunden gespielt. In der Gruppe A befindet sich neben den beiden mit Abstand stärksten Mannschaften Spandau 04 und Bayer Uerdingen noch Waspo 98 Hannover. Zum ersten Spieltag traten die drei Mannschaften, die bereits als Halbfinalteilnehmer um die deutsche Meisterschaft feststehen, in Berlin aufeinander.

Den Waspo-Frauen mit dem Trainerduo Erik Bukowski und Luka Sekulic standen dabei nur zehn Spielerinnen, darunter zwei Torfrauen, zur Verfügung. So fehlte beispielweise die noch verletzte Kapitänin Carmen Gelse. Dennoch schlug sich das kleine Aufgebot achtbar, wenngleich an den beiden klaren Niederlagen erwartungsgemäß nichts zu deuteln war.

Im Auftaktspiel gegen Meister Spandau 04 erwischten die Hannoveranerinnen einen tollen Start und konnten bis zum 3:3 auf Augenhöhe mitspielen. Mit zunehmender Spielzeit setzte sich die Berlinerinnen jedoch Tor um Tor ab und gewannen am Schluss mit 21:9. Beste Werferinnen auf Seiten Hannovers waren Nikola Busauerova und Alena Paland (je 3), weiterhin trafen Lea Meyer (2) und Laura Megyesi.

Gegen Vizemeister Bayer Uerdingen missriet nach kurzer Pause der Start in die Begegnung. Mit 1:11 lagen die Hannoveranerinnen zur Pause zurück, bis dahin hatte nur Nikola Busauerova getroffen. In der zweiten Hälfte konnten die Mannschaft um die Torhüterinnen Kim Sebesta und Eszter Levebrve dann allerdings eigene Akzente setzen und es gelang den Zehn-Tore-Abstand konstant zu halten. Die Waspo-Tore zum 8:18-Endstand markierten Nikola Busauerova (weitere 2), Lea Meyer (2), Laura Megyesi und Lilly Adamski . Ihren ersten Treffer in der Bundesliga überhaupt erzielte zudem Emma Seehafer.

Zwar war insgesamt gegen die beiden deutschen Topteams nichts zählbares zu holen, doch zeigte sich der kleine und verjüngte Kader als spielfreudig und inspiriert. Es war unverkennbar, dass das trotz der widrigen Rahmenbedingungen kontinuierlich erfolgte Training der vergangenen Monate Wirkung entfaltete.

Im Spitzenspiel des Spieltags setzte sich Spandau 04 mit 17:12 gegen Bayer Uerdingen durch. Nach einem 3:10-Rückstand kamen die Rheinländerinnen noch einmal auf 10:12 heran, ehe sich der deutsche Meister aus Spandau wieder absetzte. FG

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