FRAUEN-WELTLIGA SCHRUMPFT UND RÜCKT ZUSAMMEN

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FRAUEN-WELTLIGA SCHRUMPFT UND RÜCKT ZUSAMMEN

In Ungarns auch in Corona-Zeiten wasserballerprobter Hauptstadt Budapest ist gestern Abend nach fast einjähriger Pause die Fortsetzung der Frauen-Weltliga 2019/2020 (!) gestartet und bietet gleich mehrere Besonderheiten. So ist die die Europa-Vorrunde mittlerweile von sieben auf nur noch noch fünf Teams geschrumpft. Zudem finden hier die verbliebenen Partien anstelle von Einzelspielen nur noch in Form eines Turniers statt, so dass dem aktuellen Reisewahnsinn an dieser Stelle eine Absage erteilt wird.

Bei den aktuellen Spielen handelt es sich zudem um die Fortsetzung des vor Jahresfrist unterbrochenen 2020er-Wettbewerbs. Auf einen Weltliga-Wettbewerb für 2021 hatte die FINA wohlweislich verzichtet, zumal anders als 2020 auch keine Qualifikationsplätze für weitere FINA-Veranstaltungen ausgeschrieben gewesen wären. Die drei besten Mannschaften der Europa-Vorrunde und ein eventueller Endrundengastgeber qualifizieren sich für das diesjährige „Super Final“, für das Russland als Austragungsort im Gespräch ist.

Ganz reibungslos verläuft der aktuelle Wettbewerb allerdings nichts: Auf eine weitere Teilnahme verzichtet haben aus dem vormals siebenköpfigen Teilnehmerfeld des Vorjahres die Teams aus Italien und Frankreich, die beide die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio (Japan) verpasst haben. Als Ersatz für die damit entstehenden Spielplanlücken wird Ungarns Universiade-Team fungieren, das Testpartien gegen die die spielfreien Teams austragen wird. Die Spiele laufen wie gewohnt unter https://www.finatv.live/en auch im Liveportal der FINA (kostenpflichtig).

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