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Wasserballer beim Turnier in Hannover

Gut vorbereitet für den Liga-Start

Die SVL-Wasserballer sind mit dem Verlauf des Bundesliga-Vorbereitungsturniers am Wochenende in Hannover recht zufrieden. Ein Sieg gegen Neukölln, zwei Niederlagen gegen den Deutschen Meister Waspo Hannover, im Spiel gegen diese Top-Mannschaft wurde einiges ausprobiert und viel gelernt.

Die Reise nach Hannover zum sogenannten Vorbereitungsturnier für den Start der Wasserball-Bundesliga hat sich bezahlt gemacht: der SVL-Teammager Adrian Jakovcev und der Vizepräsident das Vereins, Matthias Nagel, sind zufrieden.

In das erste Spiel gegen die SG Neukölln ist der SVL toll rein gekommen, das Team lag zunächst deutlich vorne. In der zweiten Hälfte des Spiels hat der Trainer dann viel gewechselt und alle Spieler eingesetzt. Schließlich hieß es 11:10 für Ludwigsburg. Ein verdienter Sieg.

„Aber die Ergebnisse bei diesem Turnier sind nicht das Wichtigste“, so Matthias Nagel nach der Rückkehr der Mannschaft nach Ludwigsburg. Die Vorbereitungsturniere an den beiden vergangenen Wochenende hätten gezeigt: der Wasserball in Deutschland lebt – nach vielen Monaten des quasi-Stillstandes wegen Corona.

Die zwei Spiele gegen den Deutschen Meister Waspo Hannover indes gingen recht deutlich verlorene: 10:17 und 6:18. Der Trainer hat viel ausprobiert, die Mannschaft im Duell mit dem Top-Team wertvolle Erfahrungen gesammelt.

Adrian Jakovcev sagt, das Wochenende „war sehr wichtig für uns“. Die Ergebnis seinen auch deshalb gut, weil zwei Leistungsträger gefehlt haben: Timo van der Bosch war noch mit der Nationalmannschaft unterwegs, Nino Blazevic war zur Geburt seines Kindes in sein Heimatland Kroatien gereist. Jakovcev sagt: Ziel erreicht, gut gekämpft, Waspo sei halt „noch“ eine Nummer zu groß. „Langsam bekommen wir unsere Identität“, so der Teammanager: eine starke Abwehr und schnelles Tempospiel.

Das erste Vorbereitungsturnier im Ludwigsburger Campusbad Mitte Februar hatte der SVL gewonnen – mit vier Spielen und vier Siegen, je zwei gegen den Lokalrivalen Esslingen und gegen Krefeld. In der neuen Woche nun kann die Mannschaft endlich komplett trainieren, mit Timo van der Bosch und mit dem Neuzugang, dem Center-Verteidiger Kristijan Lipar. Der 30-jährige, den es zu Jahresbeginn aus beruflichen Gründen nach Süddeutschland gezogen hat, spielte zuletzt für den Vaterpolski Klub Solaris aus Sibenik (Kroatien). Matthias Nagel: „Wir freuen uns auf den Start der Liga im März.“

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