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SV-Wasserballer gewinnen hoch gegen Ludwigsburg und warten nun auf Würzburg

Souveräner Sieg macht aus Bayern-Derby einen echten Kracher

Aufgrund der noch etwas krummen Tabelle war es ein Spiel der Tabellennachbarn, der Tabellendritte SV Weiden empfing am Sonntagnachmittag den Vierten WSV Ludwigshafen. Trotz der Tabellenkonstellation sollte sich kein spannendes Spiel einstellen, der SV Weiden gewann nach 6:0-Führung am Ende völlig ungefährdet mit 15:4. Nun kommt es zu einem absoluten Kracher im Bayern-Derby, wenn der SVW am kommenden Samstag zuhause den SV Würzburg 05 empfängt und der Meister und Bundesliga-Aufstiegsberechtigte wohl zwischen diesen beiden Teams ausgespielt wird.

„Vollgas in jedem Spiel“ forderte Thomas Aigner, Trainer der Zweitliga-Wasserballer des Schwimmvereins Weiden, noch vor dem Heimspiel gegen die Gäste aus Ludwigshafen. Seine Schützlinge nahmen ihn beim Wort: Bereits nach knapp sechs Minuten stand es durch Tore von Jakob Ströll (2) und Nikolaj Neumann 3:0, nach der Pause machten die Weidener munter weiter: Aufgeweckter, angriffslustiger und konzentrierter Wasserball wurde von den Reger-Städtern geboten, folgerichtig stand es bereits zur Pause 8:2, nachdem weiterhin Thomas Kick, Alexander Hinz, Denis Reichert sowie erneut Ströll und Neumann einnetzten. Die Truppe um Torhüter Matthias Kreiner stand bemerkenswert sicher in der Verteidigung, startete aus dieser dann mutig ihre Konterangriffe und zeigte auch im Angriffsspiel einige ansehnliche Kombinationen.

Bereits zu diesem Zeitpunkt war das Spiel zugunsten der Hausherren entschieden und SV-Coach Thomas Aigner konnte die restliche Spielzeit auch nutzen um unter Wettkampfbedingungen zu testen und allen Spielern genügend Spielpraxis zu geben. Die Mannschaft um Kapitän Kick beeindruckte auch damit, dass selbst nach der Halbzeitpause keine Unkonzentriertheiten und Nachlässigkeiten Einzug fanden, sondern die Teamleistung weiterhin hoch gehalten wurde und mit einem 4:1 in diesem Spielabschnitt die Weichen vollends auf Sieg gestellt wurden. Hierbei konnten sich wiederholt Neumann und Kick (doppelt) sowie Youngster Andreas Widiker in die Torschützenliste eintragen.

Mit einem 3:1 (Tore: Hinz, Ströll sowie Saison-Kanonier Sean Ryder) konnte man den Ludwigshafener Gästen auch das letzte Spielviertel abringen und mit einem souveränen 15:4 Gesamterfolg zwei wichtige Punkte auf dem Weg in Richtung Süd-Meisterschaft und Teilnahme am Aufstiegsturnier zur 1. Deutschen Wasserball-Liga holen.

Bereits am kommenden Samstag kommt es hierbei zu einer besonderen Konstellation und einem absoluten Highlight im Weidener Schätzlerbad: Da der SVW im weiteren Restprogramm mit Pforzheim, Bietigheim und Frankfurt gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte spielt, ist davon auszugehen, dass es im Spiel gegen den bayerischen Rivalen aus Würzburg zu einem vorgezogenen Finale um die Südmeisterschaft kommt: Geht man von Weidener Siegen in den vermeintlich leichteren Folge-Aufgaben aus, so würde dem Aigner-Team bereits ein Unentschieden gegen den SV Würzburg 05 reichen, um dann schlussendlich den Platz an der Sonne in der 2. Liga Süd zu sichern. Im Falle einer Niederlage wäre davon auszugehen, dass der SV Würzburg oder als lachender Dritter sogar die SG Stadtwerke München noch den Meistertitel und die Berechtigung zur Teilnahme am Aufstiegsturnier erringen könnte. Soweit wollen es die Weidener nicht kommen lassen und mobilisieren alle Kräfte für das nächste Heimspiel und bislang wichtigste Spiel der Saison: Samstag, 02. Juni 2018, 18 Uhr Anpfiff im Weidener Schätzlerbad. Zumindest die Zuschauer des vergangenen Heimspiels gegen Ludwigshafen werden wieder kommen: Bei bestem Wetter und in der schönen Außenanlage des Schätzlerbades stellte der heutige Weidener Wasserball eine Werbung für den Wasserball-Sport dar und macht Lust auf den kommenden Samstag gegen den SV Würzburg 05.

SV Weiden – WSV Ludwigshafen 15:4 (3:0, 5:2, 4:1, 3:1)
Wasserverweise: 12 + Strafwurf, Ludwigshafen 10
SV Weiden: Matthias Kreiner, Florian Modl – Nikolaj Neumann (3 Tore), Alexander Hinz (2), Toni Hinz, Thomas Kick (3), Denis Reichert (1), Jakob Ströll (4), Robert Reichert, Janek Janecek, Andreas Jahn, Sean Ryder (1), Andreas Widiker (1), Trainer: Thomas Aigner
Zuschauer: 80

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