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Trainerwechsel bei Poseidon – Lemke ist zurück

Rücktritt von Pavle Japaridze

Wasserballer müssen nach Niederlage punkten

Hamburg. Poseidons Wasserballer werden derzeit mächtig durcheinander gewirbelt. Erst ging die Mannschaft auswärts beim 7:14 gegen den SC Neustadt unter. Nach dem Debakel erreichte die Vereinsführung zwei Tage vor dem Heimspiel gegen SV Ludwigsburg (Sonnabend, 17 Uhr im Inselparkbad) die nächste Hiobsbotschaft. Trainer Pavle Japaridze tritt aus familiären Gründen mit sofortiger Wirkung zurück und wird sich um seine Eltern in Georgien kümmern. Der 35-jährige ehemalige Nationalspieler übernahm den Vorjahresaufsteiger aus Wilhelmsburg erst im September vor gut fünf Monaten. Und das alles vor dem wichtigen Heimspiel gegen den SV Ludwigsburg am Sonnabend. In der Not übernimmt Manager Florian Lemke das Kommando und kehrt auf die Trainerbank zurück. „Nur interimsweise für die nächsten Wochen“, betont der 28-jährige Lemke. „Ich bin mit meiner Masterarbeit fertig und habe nun etwas Zeit, bevor ich beruflich durchstarte.“ Viel Zeit den Ligasechsten in ruhige Gewässer zu steuern bleibt nicht. Innerhalb von acht Tagen geht es um die Zukunft des SV Poseidon in der Bundesliga. Play-off oder Abstiegskampf, die Richtung wird höchstwahrscheinlich mit dem Heimspiel gegen Ludwigsburg und dem anschließenden Spiel bei der SG Köln entschieden sein. Lemke gibt sich optimistisch mit dem Team wieder erfolgreich zu sein. „Taktik schärfen, Stimmung heben und die Marschroute festlegen“, steht auf dem Programm.

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