OSC will Medaillenchance nutzen Potsdams Wasserball-Herren beim Super-Cup in Berlin

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OSC will Medaillenchance nutzen Potsdams Wasserball-Herren beim Super-Cup in Berlin

Die Wasserballer des OSC Potsdam nehmen erstmals am Supercup der Deutschen Wasserball-Liga teil. Das vormalige Einzelspiel zwischen dem Deutschen Meister und Deutschen Pokalsieger wird dieses Jahr in der 18.Auflage erstmals als Vierer-Turnier der besten Mannschaften der letzten Saison ausgespielt. Mit dem vierten Rang in der abgelaufenen Spielzeit, der besten Platzierung der OSC-Historie, partizipiert der OSC direkt von der Entscheidung und hat damit eine nicht unbedeutende Chance, sich die erste Medaille im Herren-Bereich zu erkämpfen.
Beim Deutschen Meister Wasserfreunde Spandau 04 in Schöneberg am Sachsendamm findet das Turnier statt. Gemeinsam mit dem Berliner Kooperationspartner wird der OSC die Veranstaltung ausrichten. „Als die Anfrage von Spandau kam, ob wir uns an der Durchführung beteiligen, haben wir nicht nach lang gezögert“, so Potsdams Wasserball-Abteilungsleiter Andreas Ehrl, der wegen eines Urlaubs selbst nicht vor Ort sein kann. „Ich drücke den Jungs ganz fest die Daumen.“ Vor allem im Duell mit dem Vorjahres-Dritten ASC Duisburg sehe er durchaus die Chance eines Erfolges. In den beiden Partien am Sonnabend gilt es, ein nicht zu hohes Lehrgeld zu zahlen. Gegen die Champions League-Teams Spandaus (11.30 Uhr) und von Waspo 98 Hannover (18 Uhr) ist die Außenseiterrolle klar. „Das sind Profimannschaften mit ganz anderen sportlichen Ambitionen. Beide Vereine bemühen sich Mannschaften zu entwickeln, die mittelfristig wieder die europäische Spitze bestimmen sollen“, erklärt Ehrl. „Wir setzen weiterhin auf überwiegend junge Spieler, die wir aus dem eigenen Nachwuchs generieren.“
Einen sehr ähnlichen Weg geht Potsdams Gegner Duisburg am Sonntag. 12 Uhr kommt es zur voraussichtlichen Partie um Bronze. Der ASC steckt in einem personellen Umbruch, nachdem deren Nationalspieler Julian Real und Moritz Schenkel zu Waspo Hannover wechselten. Mit dem Weggang von Jan Oberschernikat und Philipp Kalberg zum Stadtrivalen Duisburger SV 98 verlor Duisburg weitere namhafte Spieler, wovon nun ambitionierte Nachwuchs-Athleten partizipieren sollen. Mit einer Mannschaft in ähnlicher Altersstruktur wie der des OSC soll nun ein „neues“ Team entwickelt werden. Am Beckenrand zurück ist bereits seit Ende letzter Saison Arno Troost, der mit dem ASCD 2013 Deutscher Meister und Pokalsieger wurde. Er beschreibt die Ambitionen seines Clubs ähnlich wie der OSC: „Wir wollen uns weiter einspielen und eine Medaille holen. Der Supercup wäre utopisch.“
„Entscheidend ist, dass wir am Sonntag unser bislang bestes Spiel der erst sehr kurzen aber hochintensiven Spielzeit abliefern“, fordert Potsdams Trainer Tchigir. „Wir sind jetzt in Pokal und Meisterschaft einige Male Vierter geworden. Nun haben wir wirklich eine realistische Chance, uns eine Medaille zu sichern. Das wäre für die Jungs und den Verein eine Riesensache.“
Eingebettet in den Supercup ist die U13-Zwischenrunde der Deutschen Meisterschaft, an der der OSC und Spandau ebenfalls beteiligt sind – also eine kleine „Fanbase“ ist schon einmal gewiss. Darüber hinaus freut sich der OSC natürlich über weitere Potsdamer Anhänger, die vor Ort entweder das Turnierticket für 20,-€ (ermäßigt 10,-€) oder das Tagesticket für 10,-€ (ermäßigt 5,-€) erwerben können.

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