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Kroatien verdirbt Ungarn die Feier

Kroatien hat bei den 17. Schwimmsport-Weltmeisterschaften in Budapest Gastgeber den vierten WM-Titel der Wasserball-Geschichte vermasselt. Im Finale gewannen die Spieler von der Adria vor mehr als 7.000 Zuschauer mit 8:6 (4:0, 0:2, 2:2, 2:2) und wurden zum zweiten Mal nach 2007 Weltmeister. Zwei Tage zuvor hatten die Kroaten im Halbfinale erstmals nach einer siebenjährigen Durststrecke auch wieder gegen den amtierenden Olympiasieger Serbien mit 12:11 gewonnen.

Kroatien startete vor einer stimmungsvollen Kulisse im erwartungsgemäß ausverkauften Alfred-Hajos-Sciwmmstadon mit einer 4:0-Führung im ersten Viertel furios. Ungarn blieb ähnlich wie zwei Tage zuvor im Habfinale gegen Griechenland im Angriff blass und kam einzig im dritten Spielviertel beim 4:4-Gleichstand kurzzeitig zum Ausgleich. Den Gastgebern blieb bei der zehnten Endspiel-Teilnahme zum siebten Mal nur Silber.

Im Spiel um die Bronzemedaille hatte sich bereits am Nachmittag der entthronte Titelverteidiger Serbien mit 11:8 (5:3, 2:1, 3:3, 1:1) gegen Griechenland durchgesetzt. Plätz fünf gab es nach einer regelrechten Abwehrschlacht für das teilweise neuformierte Teams des amtierenden Vize-Europameisters Montenegro, der mit 5:4 (1:1, 1:1, 3:2, 0:0) gegen den Olympiadritten Italien siegreich blieb. Der deutsche Schiedsrichter Frank Ohme (Hemmingen) leitete am Finaltag das Spiel um Platz sieben zwischen Australien und Russland (10:7).

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