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Letztes Ligaheimspiel im Schätzlerbad

SV-Wasserballer empfangen den (mit)Absteiger aus Fulda

(prg) Kaum begann die Freibadsaison für die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden, schon ist sie fast vorbei. So sind die Realien des Deutschen Wasserballs, dass die freibadattraktive Sportart, aufgrund internationaler Terminsetzung, so selten in den Deutschen Freibädern gespielt wird. Am kommenden Samstag (Anpfiff um 18,00 Uhr) kommt es zum vermeidlich letztem Heimspiel der ersten Wasserball-Mannschaft des Schwimmvereines im Schätzlerbad. Sicher ist es das letzte Ligaspiel der Saison, möglich bleibt noch die Option, das Finale im Süddeutschen-Wasserball-Pokal gegen SGW Leimen/Mannheim auszutragen. Die Finalisten müssen sich bezüglich Spieltermins noch einigen, der Spielort soll im Losverfahren festgelegt werden.

Das ist das vorletzte Spiel der Weidener in der laufenden Saison der 2. Wasserball-Liga Süd. Mit Wasserfreunden Fulda, wird eine Mannschaft empfangen, die genauso, wie die SV-ler, vor einem knappen Jahr die Höchste deutsche Spielklasse, die DWL, verlassen hat. Mit den Hessen wird ein Gegner auf der gleichen Augenhöhe erwartet, ein Gegner, der in der Lage ist, die Meisterschaft der Oberpfälzer noch zu vermeiden. Das werden die Gäste sicherlich probieren wollen, doch genau das Gegenteil haben die Max-Reger-Städter vor. Im letzten Spiel müssen die Jahn-Schützlinge zum abgeschlagenen Tabellenletzten 1.FCN Schwimmen reisen, wo ein Punktverlust der Weidener so wenig wahrscheinschlich, wie noch nie in dieser Saison erscheint. Wenn die Weidener gegen Fulda nicht verlieren, so könnten sie langsam beginnen die Meisterfeier vorzubereiten. Ein Weideraufstieg ist jedoch keine Option für die SV-Verantwortlichen.

Fakt: Sicher kein Weideraufstieg 2017!
„Die schwierige und unsichere Situation im und um den Schwimmverein und die sportlichen Perspektiven bzw. personelle Planungen für die nächste Saison erlauben uns nicht, die Verantwortung für den Weideraufstieg zu übernehmen. Aus diesen Gründen verzichten wir auf die Teilnahme im Aufstiegsturnier zur Deutschen-Wasserball-Liga, sollten wir uns sportlich dafür qualifizieren“ so die offizielle Mitteilung des Wasserballwartes Irek Luczak an den DWL-Rundenleiter. „Um genügend Zeit, einem Nachrücker zu geben, die Teilnahme an diesem Turnier vorzubereiten, müssten und wollten wir diese Entscheidung noch vor Ende der Runde veröffentlichen“ ergänzt er. „Sportlich war es natürlich ein sehr schwerer Schritt für uns, wir müssen jedoch der Realität ins Auge sehen, diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen“ fasst Kapitän Kick kurz zusammen. „Jetzt wollen wir das Double holen, müssen abwarten, wie es mit dem Verein weitergeht und dann die Pläne für die kommenden Jahre schmieden“ äußerte sich Trainer Andreas Jahn zur Sache. Eines steht jetzt schon fest, mit SV Cannstatt und SV Würzburg wird die 2. Liga Süd 2017/2018 stärker, denn je eingeschätzt. Zumindest in der kommenden Saison werden die Aufstiegschancen sicherlich nicht leichter als jetzt erwartet.

Apell: Unterstützt die Mannschaft
Trainer Andreas Jahn wird, wie es im Moment aussieht, auf den gesamten Kader, außer Alexander Hinz, zurückgreifen. Die Trainingseinheiten der letzten Wochen stimmt die Mannschaft zuversichtlich, einzig die Unterstützung der Fans kann sie nicht selbst beeinflussen. Die Mannschaft bietet ihre Anhänger, sie in dem vermeidlich letzten Heimspiel der Saison zu unterstützen und ins Schätzlerbad zu kommen. Das könnte ein spannendes Spiel sein, in dem der erste Titel der Weidener vorentschieden werden könnte.

Im Anschluss bekommen die Weidener Wasserballinteressierten noch eine Partie zu sehen. In der Runde der Oberliga Bayern empfängt die zweite Weidener Mannschaft um den Trainer Thomas Aigner, die jedenfalls ungeschlagen zum Meistertitel eilt, den SC Delphin Ingolstadt (Anpfiff um
19,30 Uhr).

Bilder (privat)

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