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Wasserballer beenden Saison auf Platz 5

In einem über weite Strecken unnötig chaotischen Spiel, konnte der SV Ludwigsburg am Freitagabend im Derby gegen den 1. BSC Pforzheim lediglich im dritten Spielabschnitt voll überzeugen. Nach 32 kräftezehrenden Minuten und nur noch mit zwei Ersatzspielern auf der Bank, freute man sich nach dem 16:12-Heimssieg (3:2/3:3/6:3/4:4) nur noch über das Ergebnis .

Dabei präsentierten sich die Barockstädter das ganze Spiel über dominant und hatten das Spiel trotz der zahlreichen Ausschlüsse weitestgehend im Griff. Bis kurz vor Schluss gelang es den Gastgebern die Goldstädter auf Abstand zu halten und sich von den äußeren Einflüssen nicht völlig aus dem Konzept bringen zu lassen.

Brenzlig wurde es erst drei Minuten vor Spielende, als auch noch Goalgetter Lars Blankenhorn des Wassers verwiesen wurde und beim Ausschluss zudem noch mit einem Strafwurf für die Gäste sanktioniert wurde. Diesen nutzen die Gäste zum 14:12 Anschlusstreffer. Aber auch mit dem bis dahin bereits um vier Leistungsträger dezimierten Team hielten die SVLer dagegen und stellten mit dem Treffer durch Thomas Hartmann zum 15:12 die Zeichen endgültig auf Sieg. Die komfortable 12:8-Führung zum Ende des dritten Abschnitts erwies sich dann als gutes „Polster“, welches die Schwarz-Gelben souverän ins Ziel brachten.

Dem entsprechend erleichtert zeigten sich die Schwarz-Gelben nach der Partie. „Alles in Allem haben wir heute ganz ordentlich gespielt, was aber nicht heißt, dass wir nicht weiterhin an unseren Defiziten arbeiten müssen. Manchmal verlaufen Spiele auch unkonventionell wie heute, da dürfen wir uns nicht so aus der Ruhe bringen lassen“ erklärte Lars Blankenhorn, der selbst vier Treffer zum Sieg beisteuerte.

Damit beschließt der SV Ludwigsburg eine durchwachsene Saison, die denkbar schlecht begann, dann aber mit dem Trainerwechsel Anfang des Jahres noch eine Wende zum Guten nahm. Nun steht mit dem Highlight des Aufstiegsturniers noch ein überraschender Termin im Saisonkalender. „Die Pause werden wir nutzen um an unserer Spielweise zu feilen.“ ergänzte Blankenhorn.

Nach Abschluss der Spielrunde stehen die Ludwigsburger auf Tabellenplatz fünf und können dort auch nicht mehr von den anderen Mannschaften verdrängt werden, die zum Teil noch Spiele zu bestreiten haben. Auch Trainer Laszlo Csanyi ist bewusst: „Wir haben noch Luft nach oben und werden weiter an uns arbeiten müssen, um in Zukunft noch erfolgreicher zu sein.“ In welcher Liga das sein wird, wird sich zeigen. Klar ist für die Schwaben, dass diese Saison lediglich eine Durchgangsstation sein soll und man ambitioniert die nächsten Schritte angehen möchte.

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