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DSC mit durchwachsenem Rückrundenstart

Zum Rückrundenstart rangiert das Schlagmann-Team auf Platz 7 mit deutlichem Rückstand auf das Tabellenmittelfeld. Hier wollte man nach Möglichkeit den Anschluss wieder herstellen oder zumindest den Abstand nicht noch größer werden lassen.

Spielverlauf SGW Solingen/Wuppertal : DSC:

Mit der SGW Solingen/Wuppertal hatte man dann einen äußerst schwierigen und unangenehmen Gegner vor der Brust. Im Hinspiel trennte man sich noch mit einem aus DSC-Sicht glücklichen Unentschieden. Die SGW suchte Revanche und zeigte sich auf das Schlagmann-Team sehr gut eingestellt.

Zwar konnte der DSC durch Tore von Jonas Lindner (0:1 / 7:08) und Timo Gonzalez Rodriguez (2:3 / 2:46) im ersten Viertel zweimal knapp in Führung gehen und die Begegnung noch offen halten, doch zeichnete sich schon hier, eine drohende Niederlage ab. Gegen die körperlich überlegene SGW verlor man zu viele Zweikämpfe und verschenkte leichtfertige Gegentore. Insbesondere bekam man den auf SGW-Seite an diesem Spieltag herausragend agierenden Bohumil Ondraska (8 Treffer) überhaupt nicht in den Griff.

Dagegen kam man in der Offensive nur mühselig zu eigenen Treffern, sodass man die Gastgeber kaum gefährlich in Bedrängnis bringen konnte. So lag man bereits zur Halbzeit mit 7:3 zurück und leistete sich dann zusätzlich im dritten Viertel einen Totalausfall (5:1). Mit einem 8-Tore-Rückstand im Gepäck ging es dann ins letzte Viertel, in welchem man nur noch marginal Ergebniskosmetik betreiben konnte.

Ergebnis: 14:7 (4:3/3:0/5:1/2:3)
pers. Fehler: 8:9

Kader:

Tor:
Thorsten Plehn

Feld:
Jonas Lindner (1), Paul Lindner, Maximilian Schleicher (Jg. 01), Marc Woiki, Carlo Pavljak (1), Yonatan Rudnik (Jg. 99), Ogün Agirkaya (1), Timo Gonzalez Rodriguez (1), Alexandr Yerunov (1), Alexander Scholz, Bastian Lehmann (1), Frank Gerster (1)

In Klammern stehen die Jahrgänge der Jugendspieler, nebst Anzahl der Treffer.

Spielverlauf DSC : SV Krefeld 72 II:

Gegen das Reserveteam des SV Krefeld 72 wollte es der DSC dann deutlich besser machen, bekam hierzu nur leider keine Gelegenheit. Denn die Gäste reisten mit einem jungen Rumpfkader an, welcher das Schlagmann-Team kaum vor Herausforderungen stellen konnte.

In einem ereignisarmen Spiel konnte man ab der zweiten Hälfte des ersten Viertels durch Tore von Jonas und Paul Lindner in Führung gehen. Der DSC profitierte hier vor allem von der unüblichen eigenen körperlichen Überlegenheit und der mangelhaften Chancenverwertung der Gäste. Daran änderte sich auch im weiteren Spielverlauf nichts. Die Gäste konnten lediglich zum Ende des zweiten Viertels einen Wechselfehler in der DSC-Defensive ausnutzen und einen eigenen Treffer verbuchen. Ansonsten bewegte sich die Partie langsam aber stetig in Richtung des DSC-Teams, welches mit zwei weiteren Treffer (Jonas Lindner / Ogün Agirkaya) bis zum Ende des dritten Viertels auf 4:1 davon zog.

Erst im letzten Viertel zeigte man dann in der Offensive mehr Bewegung, allerdings auch begünstigt durch die Gäste, die nun offener standen. Alexandr Yerunov, Carlo Pavljak und Timo Gonzalez Rodriguez machten mit ihren Treffern dann unspektakulär den Sack zu.

Ergebnis: 7:1 (2:0/1:1/1:0/3:0)
pers. Fehler: 3:3

Kader:

Tor:
Thorsten Plehn

Feld:
Jonas Lindner (2), Paul Lindner (1), Jakob Lindner, Artur Schneider, Carlo Pavljak (1), Yonatan Rudnik (Jg. 99), Ogün Agirkaya (1), Timo Gonzalez Rodriguez (1), Alexandr Yerunov (1), Alexander Scholz, Bastian Lehmann, Frank Gerster

In Klammern stehen die Jahrgänge der Jugendspieler, nebst Anzahl der Treffer.

Fazit

Das DSC-Team zeigte in den letzten beiden Spielen eher durchwachsene Vorstellungen. Im Spiel gegen die SGW Solingen/Wuppertal lief wenig zusammen und man ließ sich praktisch von einem Spieler komplett durcheinander bringen. Im Heimspiel gegen SV Krefeld 72 II absolvierte man dann die Pflichtaufgabe und fuhr zwei wertvolle Punkte ein. Beide Spiele gaben jedoch wenig Aufschluss über den möglichen weiteren Verlauf der Saison. Man konnte jedoch erkennen, dass die eigene Physis mittlerweile einen spielentscheidenden Faktor darstellt. Gegen die körperlich robuste SGW zog man in den Zweikämpfen deutlich den Kürzeren, während man gegen die körperlich unterlegene Mannschaft des SV Krefeld 72 den Spielverlauf deutlich zu eigenen Gunsten gestalten konnte.

Der im Rheinbad50 immernoch fehlende Kraftraum macht sich nun bemerkbar. Allein mit Athletiktraining lässt sich bei den Jugendspielern kaum Physis aufbauen, was nun immer mehr zum Manko wird, wenn diese verstärkt in den Kader der 1. Mannschaft drängen. Spieler wie Jakob Lindner, Carlo Pavljak, Ogün Agrikaya, Timo Gonzalez Rodriguez und Alexander Scholz (alle Jg. 97) befinden sich ebenfalls noch in der körperlichen Entwicklung, können seit nun mehr als 3 Jahren physisch aber nur durch eigeninitiatives Krafttraining im Fitnesscenter an sich arbeiten. Das ist auf Dauer kein Zustand, den man hinnehmen kann und sich nun neben der schwierigen Vorbereitung ohne Rheinbad50 auch auf den bisherigen Saisonverlauf wiederspiegelt.

Andreas Schlagmann:
„In den letzten beiden Spielen haben wir nicht unser volles Leistungsvermögen abgerufen. So haben wir gegen die SGW Solingen/Wuppertal verdient und hoch verloren. Im Spiel gegen SV Krefeld 72 II profitierten wir dann von der Verfassung des Gegners. Nun richten wir den Fokus auf die anstehende Partie gegen die SGW Hamm/Brambauer.“

Ausblick

Durch die weiteren zwei Punkte konnte man im Mittelfeld der 2. WBL West etwas Boden gut machen. Am 03.04.2017 wartet dann der Tabellenvorletzte SGW Hamm/Brambauer auf das DSC-Team. Hier geht es um wichtige Punkte. Um die Saison noch positiv gestalten zu können, muss man hier eigentlich gewinnen. Allerdings ist der Spieltermin an einem Montagabend verbunden mit der längeren Anreise immer ein Negativfaktor mit dem man in diese Auswärtsbegegnung geht.

1 Comment

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