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DSV-Juniorinnen rücken für U18-WM nach

Von Wolfgang Philipps

Deutschlands weiblicher Wasserball-Nachwuchs wird zum Jahresende wie erhofft an der U18-Weltmeisterschaft in Auckland (Neuseeland) teilnehmen. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) hat für das 16-Nationen-Turniers mit Aktiven der Jahrgänge 1998 und jünger die Zusage einen Nachrückerplatz erhalten, so dass sich die DSV-Auswahl mit den besten Nationen der Welt messen kann und im Rahmen längerfristiger Planungen wichtige internationale Erfahrungen sammeln kann. Gespielt wird vom 12. bis 18. Dezember während der Sommerperiode auf der Süd-Halbkugel.

Die DSV-Nachwuchs kann beim Gastspiel in der Weltmetropole des Segelsports (u. a. Austragungsort des America’s Cup 2003) im Kern auf das letztjährige U17-Aufgebot zurückgreifen, das bei den Europa-Spielen in Baku (Aserbaidschan) auf Platz sieben gekommen und bereits Aktive in der A-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Belgrad (Serbien) und dem Olympiaqualifikationsturnier in Gouda (Niederlande) gestellt hat. Gespielt wird in Auckland nach den Experimentalregeln des Weltschwimmverbands FINA mit 6er-Teams.

Wie zu vernehmen war, hatte der DSV bereits im Vorfeld die finanziellen Weichen für eine Teilnahme gestellt, so dass nur noch auf die Teilnahmebestätigung seitens des Weltverbandes gewartet werden musste. Das Gastspiel unter dem Kreuz des Südens wird spürbare Auswirkungen auf die kommende Spielzeit in der Deutschen Wasserball-Liga (DWL) der Frauen haben: „Wir werden in diesem Jahr kaum noch spielen können“, hat Rundenleiter Uwe Muck (Bochum) bereits einen ersten Blick auf den Terminkalender geworfen.

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